Ungern. Seit es keine Praxisgebühr mehr gibt, ist dies prinzipiell möglich, birgt aber einige Nachteile.

Grundsätzlich dürfen Sie uns zu allen gesundheitlichen Problemen ansprechen. Wir sind ja schließlich ihre Hausarztpraxis. Außnahmen sind Früherkennung beim Gynäkologen, Urologen oder Augenarzt.

Mit Überweisungsschein formulieren wir für die Kollegen spezielle Fragestellungen bezüglich ihrer Beschwerden und können ggf. Unterlagen beilegen. Außerdem sind nur so die fachärztlichen Kollegen verpflichtet, uns einen Bericht zu schicken.

Wir beraten sie, welche Fachrichtung zu Ihren Beschwerden passt, und sind ggf. bei der Terminanfrage behilflich. Vertrauen Sie unserer Einschätzung. Im besten Fall können wir für Sie das Problem lösen. Andernfalls unterstützen wir sie gern. So tragen alle dazu bei, dass unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden, die Wartezeit bei fachärztlichen Kollegen nicht weiter ansteigt, und sie nicht mit Ihren Beschwerden eine unpassende Fachrichtung konsultieren.

Und: durch den Arzbrief des Kollegen sind wir immer im Bilde, was an Diagnostik und Therapie erfolgt ist.

 

Rufen sie bitte in der Praxis an und schildern sie der aufnehmenden MFA ihre Beschwerden. Sie wird Ihnen einen schnellen Notfalltermin bei uns ermöglichen.

Typische Symptome können Brennen beim Wasserlassen sein, aber auch Unterbauchschmerzen, Rückenschmerzen, Blut im Urin und Fieber (bitte unbedingt messen!). Auch eine plötzliche Inkontinenz können auf einen Infekt der Harnwege hinweisen.

Alle derartigen Symptome gehören am Tag des Auftretens abgeklärt! Sollten Sie am Wochenende erkranken, begeben sie sich bitte in eine der Notfallpraxen oder evtl. in eine Krankenhausambulanz. Die Adressen finden sie am roten NOTFALL Button auf der Startseite.

 

 

Indem Sie die Früherkennungsuntersuchungen bei uns wahrnehmen. Im Rahmen dieses „Check up“ füllen wir auch ihr Bonusheft aus.

 

Was ist das eigentlich?

Einige Krankenkassen geben sogenannte Bonushefte aus, die z.B. durchgeführte Früherkennungsuntersuchungen, einen vollständigen  Impfausweis, die regelmäßige Zahnreinigung oder auch einen in der Norm befindlichen BMI und / oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein belohnen.

Ohne Ihre Versicherungskarte können wir keinerlei Leistungen für sie erbringen – keine Untersuchung, kein Rezept, keine Überweisung. Bitte haben sie dafür Verständnis.

Die einzige Ausnahme ist ein akut lebensbedrohlicher Notfall.

Ja, das hilft uns sogar. Wir können ihre Rezeptwünsche (für Ihre Dauermedikation) und Überweisungen vorbereiten.

24 Stunden nach Ihrem Auftrag sind Ihre Unterlagen in der Praxis abholbereit.

UNSERE REZEPTHOTLINE: 040 6697 7873

Sie haben kein Telefon zur Hand? Dann einfach online bestellen:

ONLINE REZEPTBESTELLUNG

Achtung: Es muss dazu die aktuelle und gültige Versicherungskarte bei uns eingelesen sein.

Denken sie also bitte daran, am Anfang der Abrechnungsquartale (Januar, April, Juli und Oktober) Ihre Karte bei uns einlesen zu lassen.

Nicht während der Sprechstunde, dann versorgen wir die Patienten in der Praxis.

Teilen sie bitte Ihr Anliegen der aufnehmenden MFA mit, sie kann Ihnen bestimmt weiterhelfen :).

Sollte ein Rückruf durch einen der Ärzte notwendig werden, wird Ihre Frage oder Ihr Anliegen aufgenommen und in die Rückrufliste des Ihres Arztes eingetragen. Die Rückrufe erfolgen dann je nach Dringlichkeit und meist am selben Tag am Ende der Sprechstunde.

Rufen sie bitte in der Praxis an und melden sich für eine „präoperative Diagnostik“ an.

Wir werden Ihnen schnell einen Termin ermöglichen.

Bringen sie bitte alle Unterlagen aus der operativen Facharztpraxis mit, möglicherweise müssen wir ein Formular ausfüllen. Bereits am nächsten Tag sind Ihre Unterlagen abholbereit.

Das Vorgehen richtet sich nach Ihre individuellen Medikation und wird für sie individuell festgelegt. Bitte ändern sie Ihre Medikation nicht ohne Rücksprache mit uns.

Folgende Medikamente verdünnen das Blut, und müssen ggf. pausiert, in der Dosis reduziert oder auf eine andere Medikation umgestellt werden:

Marcumar (sowie alle Generika wie z.B. Marcuphen, Phenprocoumon, Falithrom, Warfarin, Coumadin, Phengamma usw.), Eliquis, Xarelto, Luxumia und Pradaxa heißen die gängigsten Blutverdünner.

Der häufigste Grund für die Verordnung ist eine Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern), Thrombose(n) oder Lungenembolie(n) kürzlich oder in der Vergangenheit oder eine starke Pumpschwäche Ihres Herzens.

Das sind alles ernste Erkrankungen. Nochmals: Bitte ändern sie Ihre Medikation nicht ohne Rücksprache mit uns.