(Fast) Ganz einfach – Ihr Weg zur Reha

Schritt 1: Habe ich Anspruch auf eine medizinische Rehabilition?

Das ist das Gesetz: Eine Rehabilitation ist für jeden, der sozialversichert ist, gutes Recht! Nämlich das Recht auf notwendige Rehabilitationsmaßnahmen zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ob Krankheit oder Behinderung – Hauptsache, die Rehabilitation verspricht Erfolg! Egal, ob für Senioren, Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.

Schritt 2: Was muss ich tun, um eine Reha zu beantragen?

Definieren Sie zunächst , warum Sie eine Rehabilition durchführen wollen. Was für Wünsche und Ziele haben Sie? Worunter leiden Sie? Welche Erwartungen und Wünsche gibt es? Wo soll sie am besten stattfinden? Wer übernimmt die Kosten? Besprechen Sie sich zunächst mit uns. Wir können Ihnen sagen, welche Rehabilitationsmaßnahme für Sie am besten geeignet ist und worauf Sie bei der Wahl der Klinik achten sollten.

Schritt 3: Was muss ich bei der Wahl meiner Klinik beachten?

Nicht jede Klinik passt zu jedem Menschen. Bei der Wahl Ihrer Klinik stellen Sie sich am besten folgende Fragen: Welche Reha-Klinik behandelt meine Erkrankung? Wo möchte ich meine Reha machen, in den Bergen, am Meer oder besser doch in der Nähe? Welche Klinik bietet ein hohes therapeutisches Niveau und eine heilende Atmosphäre? Welche Klinik ist zertifiziert und garantiert damit hohe Qualität?

Schritt 4: Wie stellt man einen Antrag auf Reha und wer bezahlt?

Sie müssen Ihre Reha zusammen mit uns beantragen. Wenn Sie die Schritte 1 und 2 erledigt haben, reichen Sie Ihren Antragsvordruck einfach bei der Rentenversicherung oder Ihrer Krankenkasse zusammen mit dem Befundbericht von uns ein. Bei einer Behandlung im Krankenhaus entscheidet Ihr Arzt über eine Anschlußheilbehandlung in der Reha-Klinik. Bei der Antragstellung hilft Ihnen der Sozialdienst des Krankenhauses. Bezahlt wird Ihre Reha-Maßnahme meist von Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Rentenversicherungsträger.

Schritt 5: Darf ich meine Wunsch-Klinik frei wählen?

Die freie Wahl der Reha-Klinik ist Ihr gesetzlich verbrieftes Recht. Das Recht besagt, “den berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten zu entsprechen”. Ihre Wunsch-Klinik können Sie bereits bei Ihrem Antrag benennen.

Schritt 6: Wird mein Antrag genehmigt oder nicht?

Ihr Antrag wird sowohl sozialmedizinisch begutachtet als auch versicherungsrechtlich geprüft. Dann erhalten Sie den Bescheid des Kostenträgers. Ihrer Reha steht nun nichts mehr im Wege. Wird Ihr Antrag jedoch abgelehnt, haben Sie einen Monat Zeit, von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen! Manchmal liegt es nur an einer Kleinigkeit – in vielen Fällen wird eine Reha erst nach Widerspruch genehmigt. Auch wenn man Ihrem Klinikwunsch nicht entspricht, können Sie eine Ummeldung in die Klinik Ihrer Wahl beantragen. Im Fall des Falles also unbedingt die Möglichkeiten des Widerspruchsrechts nutzen!

Alles!

Wie geht das?

Wir sind als hausärztliche Internisten (also Fachärzte für Innere Medizin) niedergelassen.

Unser Angebot: Hausärztliche Versorgung mit internistischer Kompetenz.

Ungern. Seit es keine Praxisgebühr mehr gibt, ist dies prinzipiell möglich, birgt aber einige Nachteile.

Grundsätzlich dürfen Sie uns zu allen gesundheitlichen Problemen ansprechen. Wir sind ja schließlich ihre Hausarztpraxis. Außnahmen sind Früherkennung beim Gynäkologen, Urologen oder Augenarzt.

Mit Überweisungsschein formulieren wir für die Kollegen spezielle Fragestellungen bezüglich ihrer Beschwerden und können ggf. Unterlagen beilegen. Außerdem sind nur so die fachärztlichen Kollegen verpflichtet, uns einen Bericht zu schicken.

Wir beraten sie, welche Fachrichtung zu Ihren Beschwerden passt, und sind ggf. bei der Terminanfrage behilflich. Vertrauen Sie unserer Einschätzung. Im besten Fall können wir für Sie das Problem lösen. Andernfalls unterstützen wir sie gern. So tragen alle dazu bei, dass unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden, die Wartezeit bei fachärztlichen Kollegen nicht weiter ansteigt, und sie nicht mit Ihren Beschwerden eine unpassende Fachrichtung konsultieren.

Und: durch den Arzbrief des Kollegen sind wir immer im Bilde, was an Diagnostik und Therapie erfolgt ist.

 

Rufen sie bitte in der Praxis an und schildern sie der aufnehmenden MFA ihre Beschwerden. Sie wird Ihnen einen schnellen Notfalltermin bei uns ermöglichen.

Typische Symptome können Brennen beim Wasserlassen sein, aber auch Unterbauchschmerzen, Rückenschmerzen, Blut im Urin und Fieber (bitte unbedingt messen!). Auch eine plötzliche Inkontinenz können auf einen Infekt der Harnwege hinweisen.

Alle derartigen Symptome gehören am Tag des Auftretens abgeklärt! Sollten Sie am Wochenende erkranken, begeben sie sich bitte in eine der Notfallpraxen oder evtl. in eine Krankenhausambulanz. Die Adressen finden sie am roten NOTFALL Button auf der Startseite.