Wir wollen weiter Kontakte reduzieren. Das bedeutet konkret: Wir benötigen Ihre Versichertenkarte im vierten Quartal nicht. Wenn sie Überweisungen, Rezepte oder Verordnungen häuslicher Krankenpflege benötigen, dann fordern Sie diese bitte auf dem Anrufbeantworter der Rezept-Hotline (Tel. 040 6697 7873) oder per Mail über anmeldung@praxis-rahlstedt.de an.

Wichtig: Spätestens 24 Stunden später werden dann ihre Unterlagen per Post oder per Fax verschickt. Kommen Sie nicht zum Abholen in die Praxis.

Jeder unnötige Weg könnte eine Infektion bedeuten!!!

Beispiel: Im optimalen Fall schicken Sie uns eine Mail über das benötigte Rezept, verraten uns, an welche der im Zentrum Rahlstedts liegenden Apotheken das Rezept gefaxt werden soll, und dann können Sie am nächsten Tag ihr Medikament direkt dort in der Apotheke abholen. Der Weg in unsere Praxis ist nicht notwendig. Aus organisatorischen Gründen können wir die Rezepte nur an die Apotheken im direkten Zentrum Rahlstedts senden.

Befundbesprechung erfolgter fachärztlicher Untersuchungen oder Laborwertbesprechungen finden am Telefon oder per Mail statt. Auch dies ist kein Grund in die Praxis zu kommen. Sollten Sie sich ernsthaft krank fühlen, aus dem Krankenhaus entlassen worden sein, Bauchschmerzen oder hohes Fieber haben, dann rufen Sie bitte zuerst in der Praxis an oder schreien eine Mail. Wir kümmern uns dann um Sie!

Eine aktuelle Studie der University College in London (UCL) zeigt: Es gibt bestimmte Symptome, die 80 Prozent der Patienten aufweisen, die sich mit Corona infiziert haben:

Brustschmerzen: 87,1 Prozent
Atembeschwerden: 85,3 Prozent
Kopfschmerzen: 84 Prozent
Muskelschmerzen: 83,5 Prozent
Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns 80,4 Prozent
Schweißausbrüche: 67,2 Prozent
Bauchschmerzen: 74,6 Prozent
Husten: 72,7 Prozent
Fieber: 72,4 Prozent
Halsschmerzen: 69,6 Prozent
Melden Sie sich also bitte per Mail oder per Telefon, wenn sie derartige Symptome haben. Kommen Sie NICHT unaufgefordert in die Praxis.

Wir möchten Sie mit ins Boot holen, dieses blöde Virus so gut es geht zu kontrollieren, und da können Sie täglich mitmachen. Keiner will einen zweiten Lockdown, keiner will überfüllte Intensivstationen.

Inzwischen ist klar, das die Einzelfallverfolgung von infizierten Menschen nicht mehr ausreicht. Die Infizierten kommen aus sogenannten „Clustern“ – also Orten oder Gruppen oder Situationen, bei denen viele eventuell auch asymptomatische Infizierte Menschen aufeinandertreffen. Was kann das sein?

Hier einige Bespiele: Private Feiern (bitte grundsätzlich unterlassen!!!), Omis Geburtstag, Hochzeiten, Trauerfeiern
berufliche Meetings in geschlossenen Räumen, z.B. Vorlesungen, Kongresse, Fortbildungen, Gottesdienste, Sporttraining in Gebäuden (z.B. Tanzen, Ballsportarten, Kampfsport, Fitness, Krafttraining, quasi alles was drinnen stattfindet), Situationen in denen man mit zu vielen Menschen zu eng zusammen war (z.B. Bus/Bahn/Hotelhalle/Supermarktschlange) – prüfen sie Ihr Gefühl, ob sie sich „unwohl“ fühlen wie es irgendwie zu eng ist.
Also: Wir bitten Sie, sich JEDEN TAG abends kurz 30 Sekunden Zeit zu nehmen, um sich im Smartphone, im Kalender, auf einem Zettel eine Notiz zu machen, ob sie am abgelaufenen Tag in einer sollen Situation waren. Wenn ja kurze Notiz (wie z.B. 15.00 Uhr Meeting mit ca. 25 Menschen im Seminarraum).

Warum? Falls Sie selbst positiv auf das Coronavirus getestet werden sollten, ist die eigene Infektion nicht selten über eine Woche zurück, und man weiß nicht mehr, wo man wann mit wem war. Im geschilderten Bespiel (selber positiv getestet und auf einem Meeting gewesen) müssten dann ALLE Teilnehmer diese Meetings SOFORT in Quarantäne – das Warten auf etwaige Testung aller Teilnehmer dauert viel zu lange). Denn andernfalls „köchelt das Cluster“ weiter!

Also: Wir sind nicht handlungsunfähig! Das macht es etwas einfacher mit dem Virus zu Leben.

Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften, Tagebuch!