Freitag, 17. Mai keine Sprechstunde

Liebe Patienten, am Freitag, den 17. Mai können wir  eine telefonische Beratung durch unsere sehr gut ausgebildeten MFA anbieten.

Bei der Ärzte sind zu einem auswärtigen Termin. Herr Kurzbach wird vermutlich um 11:00 Uhr wieder in der Praxis sein, um dann organisatorische Arbeit zu erledigen. Eine normale Sprechstunde kann morgen nicht stattfinden. Wir sind aber für unsere MFA telefonisch erreichbar, diese können notfalls auch Gespräche durchstellen.

In dringenden fällen, wenden Sie sich bitte an den folgenden Notdienst (116117) oder die Notfallpraxis in der Lesserstraße am Bundeswehrkrankenhaus.

Auch stehen Ihnen die Notaufnahmen der umliegenden Krankenhäuser zur Verfügung.

Wir bitten um Verständnis.

Am Dienstag nach Pfingsten sind wir in voller Stärke und voller Besetzung wieder für Sie da.

ihr Praxisteam

DGIM Kongress – Update für uns

Liebe Patienten,

beide Chefs bilden sich bis einschließlich Dienstag in Wiesbaden auf dem Internistenkongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin fort.
Rahlstedter Internisten in Wiesbaden …
Jedes Jahr treffen sich ca. 8000 Internisten aus ganz Europa – vorwiegend Deutschland und Österreich – im Congress Center Wiesbaden, um neueste Entwicklungen in der Innere Medizin mitzunehmen und in die tägliche Arbeit zu integrieren. Wir wollen Sie auch weiterhin täglich nach modernsten internationalen Standards hausärztlich internistisch betreuen.
Am Montag und Dienstag (24. und 25. April) vertritt uns Dr. Christoph Gerigk und macht Notfallsprechstunde.
In besonderen Notfällen sind wir für unser Team telefonisch erreichbar.
Viele Grüße aus Wiesbaden von Dr. Jessen und J. Kurzbach

NDR-Visite: Long Covid – Herzschäden nach Corona-Erkrankungen

long covid herzschäden-vorhofflimmern

In der letzten Visite-Sendung vom 22.11.2022 gab Herr Kurzbach ein Interview u.a. zum Thema Vorhoflimmern und Long-Covid: Nach einer Infektion mit dem Coronavirus können Symptome wie Herzrasen oder ein Druck auf der Brust Angst machen. Oft sind sie vorübergehend. Bestimmte Beschwerden sollte man jedoch ärztlich abklären lassen.

NDR-Visite-Video

Grippe Impfung ab wann?

…wir wollen am Mittwoch, den 5.10.2022 anfangen, mit den zugelassenen Impfstoffen gegen das Influenza Virus zu impfen.

Menschen über 60 Jahre bekommen den Impfstoff Efluelda, Menschen unter 60 bekommen den Impfstoff Vaxigripp Tetra.

Für alle privat versicherte Patienten haben wir eine begrenzte Menge an Influenzaimpfstoff gekauft, Sie brauchen also nicht zuerst in die Apotheke laufen :).

Alle gesetzlich versicherten Menschen sowieso nicht 😉

UND: 

nach Stikoempfehlungen ist es kein Problem, Influenza und COVID BOOSTER zu kombinieren. Notieren sie dies bitte einfach in ihrer Online Buchung für die COVID Impfung.

 

Fragen und Antworten zum Thema: „Impfen“

Augenblicklich (Stand Februar 2023) verwenden wir ausschließlich Cominarty von Biontech Pfizer.

Bei uns: alle Menschen über 12 Jahre!

Für fast alle Menschen sind die mRNA Impfstoffe hervorragend geeignet und bietet einen sehr guten Schutz nach sehr kurzer Zeit vor schweren Verläufen und sind gut verträglich.

Die Impfstoffe von Biotech und Moderna sind nun ab dem 12. Lebensjahr zugelassen (in anderer Dosis auch schon ab 5. Lj). Es gibt aber inzwischen eine generelle Impfempfehlung von der Stiko. Aufgrund der gering erhöhten NW von (harmlosen) Herzmuskelentzündungen nach Moderna Impfung bei jungen Männern / männlichen Jugendlichen werden diese bei uns nur mit dem Impfstoff von Biotech versorgt.

Wir impfen auch Kinder aus Risikofamilien, Kinder mit Lungen- oder Autoimmunerkrankungen.

Wir impfen nur mit Einwilligung der Eltern und des zu impfenden Jugendlichen Menschen zwischen 12 und 18 Jahren.

Absolut! Geimpfte Menschen haben eine kürzere und geringere Virusausscheidung im Falle einer Infektion, und sind damit für ältere oder immunsupprimierte Menschen weniger gefährlich.

Was ist ein mRNA Imfptoff?

  • Die Erbinformation ist in uns auf der DNA gespeichert – will eine Zelle einen Eiweißstoff herstellen, wird die DNA mit Hilfe von Enzymen abgelesen und übersetzt. Es entsteht dann ein „Negativ“ – quasi ein „Gipsabdruck“ – der DNA, der für die Zelle als „Bauplan“ für einen Eiweißstoff dient. Hieraus kann die Zelle dann wichtige Eiweißstoffe herstellen: Proteine.
  • Mit einem mRNA Impfstoff wird der Bauplan eines Teils der „Oberflächenstacheln“ („spike Protein“) verimpft. In uns wird dann aus dem Bauplan ein Teil der „Oberflächenstacheln“ des Virus hergestellt – körpereigene Abwehrzellen erkennen dies sofort als „fremd“ und stellen Antikörper gegen diese Oberflächenstacheln her. Damit kann der Körper mit seinen Abwehrzellen dann in der Folge das Virus erkennen, da er ja Antikörper gegen dessen Oberflächenstacheln gebildet hat. Diese Antikörper docken an die echten „Oberflächenstacheln“ des Virus an, was Abwehr Killerzellen auffordert, das Virus zu zerstören. Fertig.
  • Damit ist klar: Es werden keine Viren hergestellt, sondern nur kleine Teile der „Oberflächenstacheln“. Daher keine Virusinfektion durch die Impfung möglich
  • mRNA kann nicht in DNA umgeschrieben werden. Das macht biologisch überhaupt keinen Sinn. Es gibt keine „Einschleusung der mRNA“ in die DNA. Wer das behauptet, lügt. Das ist einfach Blödsinn und falsch.

 

Warum ging die Entwicklung so schnell?

  • Man konnte sich Forschungsdaten zu SARS CoV 1 und MERS Viren von 2002/2003 zu Nutze machen. Basisforschung war schon gemacht. Es war klar welches Antigen das Beste ist (spike), damit war das Ziel bereits von Anfang an klar.
  • Man hat sich eine neue schnelle Technik zu nutze gemacht (mRNA Technik)
  • Phase 2 und 3 Studien wurden überlappend durchgeführt, es wurde nicht erst gewartet bis Phase 2 durch ist, um mit 3 zu beginnen. (Phase 1: Immunogenität: AK ja oder nein. Phase 2: Verträglich? Welche Dosis ist die beste? Phase 3: Viele Studienteilnehmer einschließen um Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit zu beweisen. Phase 4: Wie lange bestehen die AK?)
  • Enge wissenschaftliche Beratung und Begleitung der politischen und gesundheitspolitischen Entscheidungsträger/Behörden
  • Genug Geld da weltweites Problem
  • Rolling Review: Während die Studien laufen, wird bereits bewertet. Es wurde nicht erst gewartet, bis eine Studienphase beendet ist.
  • Sehr schneller Einschluss von Pat möglich, da Unmengen Pat infiziert sind.

 

Was ist gibt es für Schäden oder NW?

  • Wenn NW dann innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung: Schulter schmerzt. Müdigkeit, Schüttelfrost. Dies ist eine „normale“ Reaktion auf eine Impfung da es die Aktivierung des Immunsystems anzeigt.

 

Wieviel Studienteilnehmer gab es:

  • Biontech: initial 44000 Menschen, Moderna ca. 30000 Menschen
  • Studien wurden nie unterbrochen. Keine schweren NW.

 

Was ist mit Frühschäden?

  • Es finden Massenimpfungen statt, bedeutet: in kurzer Zeit sind weltweit Millionen von Menschen geimpft worden – dann müssten auch sehr seltene NW bereits jetzt auffallen.
  • Studie: Anaphylaxie Rate: 1,89 Mio Impfungen gab es 175 Zwischenfälle – davon sind 21 echte Anaphylaxie (11:1.000.000), davon bei allen Patienten 17 mit allergischen Reaktionen, 7 der 21 hatten eine Anaphylaxie – im Schnitt 13 min nach Impfung. Keine fatalen Verläufe. Extrem seltene NW – die im Übrigen bei allen Impfungen auftreten.

 

Was ist mit Langzeitschäden?

  • Es sind bis heute bei KEINER Impfung Langzeitschäden bekannt. Vielmehr werden frühe NW erst spät entdeckt. Beispiel Narkolepsie nach Pandemix, Reaktion auf das „Adjuvans“ des Impfstoffs denkbar. Hier auch kein echter „Spätschaden“, sondern früh auftretende NW, die aber aufgrund der relativ geringen Impfrate erst nach 1-2 Jahren mit der Impfung in Zusammenhang gebracht wurde. Bis heute nicht kausal bewiesen.

 

Was ist mit Autoimmunerkrankungen durch die Impfung?

  • Prinzipiell denkbar bei Menschen, die eine autoimmune Potenz haben, das gibt es aber auch bei allen anderen Impfungen. Nicht vergessen: COVID Erkrankung löst nicht selten Autoimmunprozesse aus, die das Krankheitsbild bestimmen!

 

Wie kommt die Aussage „95% Wirksamkeit“ zu Stande?

  • Studie: Zwei Gruppen – eine mit Impfung, eine mit Placebo – „doppelblind“ – dann erfolgt regelmäßig ein PCR Test auf SARS CoV2, es wird geschaut, wie viele Menschen trotz Impfung eine Infektion bekamen. So entsteht der Wert. Vergleich: Infuenza Impfung hat ca. 70% aufgrund des „Antigenshifts“ des Infuenzavirus

Gar nicht so einfach zu beantworten.

Folgendes ist klar: In Deutschland gehören mindestens 21,9 Mio Menschen zu den Risikogruppen. Deswegen ist übrigens die manchmal geäußerte Idee  „…vor allem die Risikogruppen zu schützen…“ ziemlich sinnfrei – denn wenn mehr als jeder vierte zu einer Risikogruppe gehört, ist das schlicht nicht möglich.

Hier eine Aufstellung der amerikanischen CDC für Menschen mit einer hohen Evidenz für einen schweren Verlauf von COVID –  vermutlich werden sich die deutschen Richtlinien daran anlehnen:

  • Menschen mit einer bestehenden Krebserkrankung
  • Menschen mit einer Immunsuppression aufgrund einer Medikation (zum Beispiel bei Rheuma)
  • Menschen mit einer chronischen Niereninsuffizienz /Dialyse
  • Menschen mit einer COPD
  • Menschen mit KHK
  • Menschen mit einer Herzmuskelschwäche
  • Menschen mit einem BMI > 30
  • langjährige starke Raucher
  • Menschen nach einer Organtransplantation
  • Menschen mit einem Diabetes mellitus Typ 2b
  • Schwangere vor allem über 35 Jahren.

 

Nein!

Gegen Grippe impfen ist trotzdem auf jeden Fall sinnvoll. Auch in der Saison 2022/2023.

Wie blöd wäre es, eine Influenza und auch eine Coronainfektion parallel zu bekommen? Besser nicht.

Offenbar helfen Masken sehr gut gegen die Infektion mit dem Influenza Virus. In HH wurden 2021/2022 wieder sehr wenig bestätigte Influenzafälle festgestellt.

Bringen Sie bitte, soweit vorhanden, Ihr Impfbuch mit. Sie sollten frei von akuten schwereren Infektionen sein. Bei aktuell durchgeführten Chemotherapiebehandlungen oder Bestrahlungen oder bei chronischen Immundefekten kontaktieren Sie uns bitte vorher zu einem ausführlichen Gespräch.

Die richtigen Impfungen zur richtigen Zeit zu veranlassen bedarf einer umfassenden Analyse der vorhandenen Vorimpfungen und des Gesundheitszustandes des Impflings. Unser Team verfügt mit Frau Buchholz und Frau Behrensmeyer über zwei ausgebildete Impfassistentinnen!

Bitte vereinbaren sie einen Termin per Mail für einen Reiseimpfberatung (diese ist übrigens KEINE Leistung der gesetzlichen Krankenkasse) und auch für die nötigen Standardimpfungen. Die Empfehlungen des RKI finden sie hier!

Impfungen gegen Influenza erfolgen IMMER ohne Termin. Reinkommen, drankommen 🙂

Standardimpfungen sind jederzeit möglich, für gesetzlich versicherte haben wir die Impfstoffe vorrätig.

Sind sie privatversichert, benötigen sie von uns ein Rezept. Alle umliegenden Apotheken haben die Standardimpfstoffe vorrätig.

Sie wollen die Welt bereisen und fragen sich, welche Impfungen für sie sinnvoll sind? Dann machen sie doch einen Termin mit unseren zertifizierten Impfassistentinnen Frau Buchholz oder Frau Timm zu einer Reiseimpfberatung.