Corona Update 16.3.2020

Liebe Patienten,

die bundesweite Einschränkung der sozialen Kontakte ist richtig und wichtig!

Wir bitten  Sie, nicht ohne Vorankündigung in die Praxis zu kommen. Weiterhin behandelt werden akut ernsthaft erkrankte Menschen nach vorherige Abklärung der Dringlichkeit am Eingang der Praxis durch uns.

Bitte nutzen Sie unsere Telefonleitungen und Email!

Sämtliche Gesundheitsuntersuchungen / Kontrolluntersuchungen / routinemäßige Vorstellungen im Rahmen der DMP Programme werden bis auf weiteres NICHT durchgeführt!

 

 

 

 

 

Machen sie es bitte so wie von diesen engagierten Intensiv Pflegekräften gewünscht und gefordert: Bleiben Sie bitte zu Hause!!!

Corona Update 14.3.2020

Liebe Patienten, die aktuelle Lage macht besondere Maßnahmen notwendig:

ab Montag den 16. März werden wir in unserer Praxis ein Türsteher System einführen.

Alle Menschen, die aus Risikogebieten (insbesondere Ski Urlaubsheimkehrer, die aus Italien/Österreich/Schweiz) zurückkommen, erhalten keinen Einlass in die Praxis. Hier lautet die bundesweite Empfehlung: 14 Tage in Heimquarantäne bleiben. Sämtliche Fragen können wir dann am Telefon besprechen.

Patienten mit normalen Infekten, die nicht untersuchungs- oder behandlungsbedürftig sind werden ebenfalls direkt nach Hause geschickt, die Krankmeldung kommt dann per Post.

Bei Menschen, bei denen die Sachlage nicht klar ist, wird vor der Tür die Temperatur im Ohr gemessen.

Patienten die aus unserer Sicht behandlungsbedürftig sind, werden einzeln in die Praxis gelassen, und dann zügig untersucht und nach Hause geschickt.

Für ältere und chronisch kranke Patienten jenseits des 65. Lebensjahres mit Entzündungszeichen oder Infektzeichen gilt weiterhin: bitte unbedingt anrufen, Symptome schildern und auf unseren Rat hören. Möglicherweise erweitern wir unser Hausbesuchsangebot, dann aber in Schutzausrüstung.

Patienten,die Medikamente benötigen machen dies bitte ausschließlich über die Rezept Hotline oder per Mail mit Angabe der Apotheke, in der das Rezept hinterlegt werden soll.

Es werden keine Rezepte mehr in der Praxis ausgestellt, ausgenommen für akut Erkrankte von uns behandelt den Patienten.

Formulare, Atteste oder sonstige Bescheinigungen werden in absehbarer Zeit nicht ausgestellt. Die akute Lage lässt dies nicht zu. Patientenversorgung und die Katastrophenabwendung gehen vor!

Wir hoffen und erwarten von allen unseren Patienten Verständnis für diese Maßnahmen.

Wir werden unsere Telefon Sprechzeiten ausweiten und dies auf der Homepage bekannt geben. Ein Großteil der Fragen und Probleme lässt sich vermutlich am Telefon regeln.

Ihr Praxis Team.

Corona Update 11.3.2020

Liebe Patienten,

Wir bitten Sie, sich zu informieren, bevor sie möglicherweise auch über unsere Homepage beantwortbare Fragen per Mail oder Telefon an uns richten. Unsere Homepage ist aktuell, und enthält jeden Tag Links zu den entsprechenden Institutionen und Behörden. Also bitte auch LESEN! 

Weiterhin gilt: wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, und Symptome eines Infekts hat und/oder Kontakt zu einem Menschen mit nachgewiesener Corona Virusinfektion hat, meldet sich unter 116117 telefonisch – und taucht nicht in unserer Praxis auf!!!

 

Corona Update 10.3.2020

Dringende Empfehlungen für Einreisende und Rückkehrende aus Risikoregionen
Reisende in Risikogebiete für Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus sowie in Regionen mit Auftreten von entsprechenden Fällen sind einem erhöhten Risiko für eine Infektion ausgesetzt. Sie können sich und andere durch allgemeine Regeln wie gute Händehygiene und Husten- und Niesetikette schützen (www.infektionsschutz.de).
Reiserückkehrer sollten sich selbst grundsätzlich für mind. 14 Tage nach Reiserückkehr täglich hinsichtlich Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden beobachten.

Darüber hinaus gelten aktuell besondere Hinweise für Reisende aus den genannten Gebieten nach Hamburg, wobei eine alleinige Durchreise durch Risikogebiete nicht als Aufenthalt gilt:
1. Reisende, die aus den vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten zurückrei- sen oder einreisen (www.rki.de/covid-19-risikogebiete ), wird dringend empfohlen, sich für die Dauer von 14 Tagen in die freiwillige häusliche Isolation zu begeben. In dieser Zeit sollten Kontakte, soweit möglich, reduziert bzw. vermieden werden. Dabei sollten insbe- sondere Kontakte zu älteren und/oder chronisch kranken Menschen gemieden werden. Beim Auftreten von grippalen Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemwegsbe- schwerden sollte der Hausarzt oder der Arztruf 116117 angerufen werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
2. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sollen vor Dienstantritt telefonisch mit ihrem Ar- beitgeber Kontakt aufnehmen und die notwendigen Schritte absprechen.
3. Schülerinnen und Schüler inkl. Ganztag/GBS sowie in einer Kita oder in der Kindertages- pflege betreute Kinder, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikoge- biet zurückgekehrt sind, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil bzw. besuchen keine Kita, vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen). Grundlage hierfür ist eine Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde.
4. Bei Beschäftigten gemäß Ziffer 1, die in sensiblen Versorgungs- oder Infrastrukturberei- chen tätig sind (z. B. Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Pflege, der öffentlichen Unterbringung, des Erziehungswesens, zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung sowie der infrastrukturellen Daseinsvorsorge), kann im Rahmen der Risikoabwägung zwi- schen der Ansteckungsgefahr und der notwendigen Tätigkeitsaufnahme abgewogen wer- den. Das Risiko der Infektionsweitergabe bei Aufnahme einer Tätigkeit innerhalb von 14 Tagen nach Verlassen des Risikogebietes ist nach derzeitigem Kenntnisstand soweit ver- mindert, dass eine Arbeitsaufnahme für diese Berufsgruppen möglich erscheint, wenn
a. ein nach 4-6 Tagen nach Verlassen des Risikogebietes durchgeführter Test auf SARS-CoV-2 negativ ausfällt (Kostenübernahme durch Arbeitgeber wird empfoh- len),
b. weder vor noch nach diesem Zeitpunkt innerhalb der 14-Tage-Frist Krankheitszei- chen oder positive Testergebnisse beim Reisenden auftreten und dies dem Arbeit- geber täglich bestätigt wird
c. in den 14 Tagen nach Verlassen des Risikogebietes keinerlei Krankheitszeichen o- der positive Testergebnisse bei Mitreisenden aufgetreten sind und d. die Möglichkeiten von betrieblichen Schutzmaßnahmen ausgeschöpft werden.
5. Für selbständig tätige Personen gelten die Ziffern 1 und 4 gleichermaßen.
6. Reisende aus Ländern und Regionen, in denen SARS-CoV-2-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind (www.rki.de/covid-19-fallzahlen), wird vor Dienstantritt empfoh- len, telefonisch mit dem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und ggf. Maßnahmen abzu- stimmen (z. B. Nutzung von Homeoffice). Kinder und Jugendliche können, vorbehaltlich ein- richtungsinterner Regelungen, weiterhin Schule oder Kita besuchen. Beim Auftreten von grippalen Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden sollte der Hausarzt oder der Arztruf 116117 angerufen werden, um das weitere Vorgehen zu be- sprechen. Dann sollten auch unnötige Kontakte vermieden und wenn irgend möglich zu Hause geblieben und die Hust- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachtet werden.
7. Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann unter

https://tools.rki.de/plztool/ ermittelt werden.

CORONA UPDATE 9.3.2020

Liebe Patienten!

Ab heute gilt für vier Wochen bundesweit eine neue Regelung: wegen banaler grippaler Infekte oder einfacher Durchfallerkrankungen können wir nach persönlichen telefonischen Kontakt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, ohne dass Sie dafür in die Praxis kommen müssen! Die soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen!

Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit!

Den täglichen Podcast vom Prof. Christian Drosten (Leiter der Virologie der Charité Berlin) können Sie hier hören! Wichtig!

PATIENTEN MIT FIEBER BITTE NICHT IN DIE PRAXIS KOMMEN !!!

Wir bitten alle Patienten, die fieberhaft erkranken ZU HAUSE ZU BLEIBEN und uns telefonisch oder per Mail zu kontaktieren. Es erfolgt dann eine telefonische Abschätzung Ihrer Erkrankung, sie werden von unserem Fachpersonal und / oder unseren Ärzten beraten, und WIR besprechen mit Ihnen die weiteren Maßnahmen.

Notwendige ARBEITSUNFÄHIGKEITSBESCHEINIGUNGEN werden ZUGESCHICKT. Es stellt KEIN PROBLEM dar, wenn diese einige Tage verzögert bei Ihrem Arbeitgeber eintreffen.

Diese Maßnahmen gelten DEUTSCHLANDWEIT FÜR ALLE ARZTPRAXEN und soll die weitere Ausbreitung des  Coronavirus eindämmen.

ES BESTEHT KEINERLEI GRUND ZUR PANIK!!!

  • die allermeisten Infektionen verlaufen harmlos wie eine „normaler“ viraler Infekt.
  • häufigster Übertragungsweg sind die HÄNDE und die „Tröpfchenwolke“ von niesenden und hustenden Infizierten (wie sonst auch bei Virusinfektionen…)
  • daher ABSTAND zu Menschen mit Erkältungssymptomen (wie sonst auch…)
  • kein HÄNDESCHÜTTELN (wie sonst auch…)
  • in den ELLEBOGEN HUSTEN wenn man erkältet ist (wie sonst auch…)
  • häufiges gründliches HÄNDEWASCHEN (wie sonst auch…)
  • wenn man selber erkältet ist, Menschenmengen MEIDEN (wie sonst auch…) und bei uns anrufen.
  • Finger nicht in den MUND STECKEN, ABLECKEN oder ähnliches (zum Beispiel beim Seiten umblättern der Zeitung, aus Verlegenheit, um was aus dem Zahn zu pulen..wie sonst auch…)

Wenn Sie KONTAKT mit einem Menschen mit NACHGEWIESENER Coronavirusinfektion hatten oder aus einer Region mit vielen Coronafällen kommen, KOMMEN SIE NICHT IN DIE PRAXIS sondern wählen 116117! Dort werden sie vom ÄRZTLICHEN Notdienst beraten. Sollte eine Testung auf COVID 19 (Coronavirus) notwendig werden, kommt ein TEAM der Ärztekammer zu Ihnen nach Hause!

Hier finden Sie SERIÖSE täglich aktualisierte Links zum Thema Corona Virus:

NDR PODCAST von Prof Dr Drosten, Chairté Klinik Berlin

Robert Koch Institut 

Gesundheitsbehörde Hamburg

Bernhardt Nocht Institut Hamburg

Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen den täglichen Podcast von Prof Drosten, der unaufgeregt auch erklärt, warum z.B. Informationen von Behörden anders und oft bedrohlicher klingen als von Infektiologischen Experten. Absolut hörenswert!

Bis dahin,

Ihr Praxisteam