„Wann bin ich mit der Impfung dran?“

Jede Woche gibt es dazu sehr sehr viele Anrufe. Bitte ersparen Sie uns und sich die Zeit mit diesen Anfragen und Mails!

Denn das kann ja jeder eigenverantwortlich nachgucken:

Nämlich hier

Die Seite des RKI ist tagesaktuell und sehr informativ zu allen Fragen rund um Corona.

„Ich habe aber viele Fragen zur Impfung!“ Ja, werden hier beantwortet!

Offenbar soll nun nach Ostern das Impfen in den Praxen beginnen, zunächst 18 Impfungen pro Woche. Ob dies dann wirklich so kommt, wird sich zeigen. Einzige Limitation ist derzeit die zu geringe verfügbare Menge an Impfstoff. Daher wird es auf jeden Fall anfangs eine strenge Priorisierung geben.

Wir bitten Sie, nicht in der Praxis anzurufen oder zu mailen, um sich „auf eine Liste setzen zu lassen“ oder uns mitzuteilen, „dass Sie für die Impfung bereit seien“ oder ähnliches. Es gibt keine Listen, diese Anrufe/Mails nutzen niemandem, und verhindern, dass erkrankte Menschen uns erreichen können. 

18 Impfungen pro Woche bedeuten: 9 Patient:Innen von Dr. Jessen, 9 Patient:Innen von J.Kurzbach, alle zwischen 75 und 79 Jahre alt und mit entsprechenden Risikofaktoren.

Wir sprechen diese unsere Patienten an! Wir laden in den ersten Wochen zur Impfung ein!

Bei der Priorisierung zählen ausschließlich medizinische Fakten und das Alter. Wir werden anfangs alle Patient:innen gemeinsam auswählen und ansprechen!

Was gibst noch?

Ohne Impfausweis vermutlich keine Impfung – also schon mal suchen 🔦 👍!

Die Aufklärung zur Impfung wird extrem kurz sein, bitte informieren Sie sich hier, wer zur Impfung die Praxis betritt, willigt damit automatisch in eine Impfung ein! 

Drücken Sie mit uns die Daumen, dass 1. die Impfstoffmenge schnell zunimmt und 2. der bürokratische Aufwand minimal bleibt.

Ansonsten gilt: AHA L und zu Hause bleiben. Mit niemandem Treffen. Keine Parties. Keine Reisen. Durchhalten. Je konsequenter wir alle mitmachen, desto schneller ist der Albtraum zu Ende.

Ihr Praxisteam

NOCH KEINE CORONA IMPFUNG

Liebe Patienten,

nein, noch gibt es keine Corona Impfungen in der Praxis. Wir nehmen dazu auch keinerlei Voranmeldungen oder Ähnliches an. Auch das genaue Procedere ist noch nicht festgelegt. Vermutlich wird es zwei oder drei Impftage pro Woche geben mit einem festen Zeitfenster.

Alles weitere in den nächsten Wochen hier aus der Homepage.

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage und der Seite des RKI und verzichten Sie auf Anrufe oder Mails zum Thema Impfung in der Praxis.

Informationen hierzu gibt es tagesaktuell in den NDR Nachrichten.

Viele Grüße

Ihr Praxisteam

 

 

Wissenswertes zur Coronaimpfung

Was ist ein mRNA Imfptoff?

  • Die Erbinformation ist in uns auf der DNA gespeichert – will eine Zelle einen Eiweißstoff herstellen, wird die DNA mit Hilfe von Enzymen abgelesen und übersetzt. Es entsteht dann ein „Negativ“ – quasi ein „Gipsabdruck“ – der DNA, der für die Zelle als „Bauplan“ für einen Eiweißstoff dient. Hieraus kann die Zelle dann wichtige Eiweißstoffe herstellen: Proteine.
  • Mit einem mRNA Impfstoff wird der Bauplan eines Teils der „Oberflächenstacheln“ („spike Protein“) verimpft. In uns wird dann aus dem Bauplan ein Teil der „Oberflächenstacheln“ des Virus hergestellt – körpereigene Abwehrzellen erkennen dies sofort als „fremd“ und stellen Antikörper gegen diese Oberflächenstacheln her. Damit kann der Körper mit seinen Abwehrzellen dann in der Folge das Virus erkennen, da er ja Antikörper gegen dessen Oberflächenstacheln gebildet hat. Diese Antikörper docken an die echten „Oberflächenstacheln“ des Virus an, was Abwehr Killerzellen auffordert, das Virus zu zerstören. Fertig.
  • Damit ist klar: Es werden keine Viren hergestellt, sondern nur kleine Teile der „Oberflächenstacheln“. Daher keine Virusinfektion durch die Impfung möglich
  • mRNA kann nicht in DNA umgeschrieben werden. Das macht biologisch überhaupt keinen Sinn. Es gibt keine „Einschleusung der mRNA“ in die DNA. Wer das behauptet, lügt. Das ist einfach Blödsinn und falsch.

 

Warum ging die Entwicklung so schnell?

  • Man konnte sich Forschungsdaten zu SARS CoV 1 und MERS Viren von 2002/2003 zu Nutze machen. Basisforschung war schon gemacht. Es war klar welches Antigen das Beste ist (spike), damit war das Ziel bereits von Anfang an klar.
  • Neue Technik zu nutzen gemacht (mRNA Technik)
  • Phase 2 und 3 Studien wurden überlappend durchgeführt, es wurde nicht erst gewartet bis Phase 2 durch ist um mit 3 zu beginnen. (Phase 1: Immunogenität: AK ja oder nein. Phase 2: Verträglich? Welche Dosis ist die beste? Phase 3: Viele Studienteilnehmer einschließen und Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wird bewiesen. Phase 4: Wie lange bestehen die AK?)
  • Enge wissenschaftliche Beratung und Begleitung der politischen und gesundheitspolitischen Entscheidungsträger/Behörden
  • Genug Geld da weltweites Problem
  • Rolling Review: Während die Studien laufen, bereits bewertet. Nicht erst gewartet bis eine Studienphase beendet ist.
  • Sehr schneller Einschluss von Pat möglich, da Unmengen Pat infiziert.

 

Was ist gibt es für Schäden oder NW?

  • Wenn NW dann innerhalt von 2 Tagen nach der Impfung: Schulter schmerzt. Müdigkeit, Schüttelfrost. Dies ist eine „normale“ Reaktion auf eine Impfung da es die Aktivierung des Immunsystems anzeigt.

 

Wieviel Studienteilnehmer gab es:

  • Biontech: 44000 Menschen, Moderna ca. 30000 Menschen
  • Studien wurden nie unterbrochen. Keine schweren NW.

 

Was ist mit Frühschäden?

  • Es finden Massenimpfungen statt, bedeutet: in kurzer Zeit weltweit Millionen von Menschen geimpft – dann müssten auch sehr seltene NW bereits jetzt auffallen.
  • Studie: Anaphylaxie Rate: 1,89 Mio Impfungen gab es 175 Zwischenfälle – davon sind 21 echte Anaphylaxie (11:1.000.000), davon bei allen Patienten 17 mit allergischen Reaktionen, 7 der 21 hatten eine Anaphylaxie – im Schnitt 13 min nach Impfung. Keine fatalen Verläufe. Extrem seltene NW – die im Übrigen bei allen Impfungen auftreten.

 

Was ist mit Langzeitschäden?

  • Es sind bis heute bei KEINER Impfung Langzeitschäden bekannt. Vielmehr werden frühe NW erst spät entdeckt. Bespiel Narkolepsie nach Pandemix, Reaktion auf das „Adjuvans“ des Impfstoffs denkbar. Hier auch kein echter „Spätschaden“, sondern früh auftretende NW, die aber aufgrund der relativ geringen Impfrate erst nach 1-2 Jahren mit der Impfung in Zusammenhang gebracht wurde. Bis heute nicht kausal bewiesen.

 

Was ist mit Autoimmunerkrankungen durch die Impfung?

  • Prinzipiell denkbar bei Menschen, die eine autoimmune Potenz haben, das gibt es aber auch bei allen anderen Impfungen. Nicht vergessen: COVID Erkrankung löst nicht selten Autoimmunprozesse aus, die das Krankheitsbild bestimmen!

 

Wie kommt die Aussage „95% Wirksamkeit“ zu Stande?

  • Zwei Gruppen – eine mit Impfung, eine mit Placebo – „doppelblind“ – dann erfolgt regelmäßig ein PCR Test auf SARS CoV2, es wird geschaut, wie viele Menschen trotz Impfung eine Infektion bekamen. So entsteht der Wert. Vergleich: Infuenza Impfung ca. 70% aufgrund des „Antigenshifts“ des Infuenzavirus

 

Kann ein Geimpfter das Virus asymptomatisch weitergeben?

  • Noch nicht klar. Unwahrscheinlich aber prinzipiell denkbar. Studien laufen.

KEINE KRANKENKASSENKARTEN NÖTIG

Liebe Patienten, in den Pandemie Quartalen brauchen wir auch in diesem Quartal ihre Krankenkassenkarte nicht!

Wir haben die Genehmigung der KV, Rezepte und Formulare auch ohne vorheriges Einlesen der Karte auszustellen.

Dies dient der weiteren Kontaktreduktion. Wenn Sie also nur Folge-Rezepte oder Überweisungen benötigen, schreiben Sie uns dazu bitte eine Mail und die Unterlagen kommen per Post zu Ihnen. 

Kontakt-Vermeidung heißt: kommen Sie wegen so etwas bitte nicht in die Praxis!!!

KONTAKTE REDUZIEREN – ZU HAUSE BLEIBEN

Liebe Patienten,

Die Zahlen steigen wieder, und wir sollten alles tun, um weiterhin Kontakte zu vermeiden.

Grundsätzlich:

Haben Sie Geduld. Bleiben Sie ruhig. Seien Sie nicht egoistisch. Alle haben das gleiche Problem. Viele Menschen sind von der Existenz bedroht. Das macht Stress, das wissen wir!

Wir werden ihr Ruhepol sein und bleiben!

Wir wollen weiter Kontakte reduzieren. Das bedeutet konkret:

Wir benötigen Ihre Versichertenkarte im ersten Quartal nicht. Wenn sie Überweisungen, Rezepte oder Verordnungen häuslicher Krankenpflege benötigen, dann fordern Sie diese bitte auf dem Anrufbeantworter der Rezept-Hotline (Tel. 040 6697 7873) oder per Mail über anmeldung@praxis-rahlstedt.de an.

Wir schicken dann ihre Unterlagen per Post zu Ihnen nach Hause oder faxen die Rezepte in eine der umliegenden Apotheken im Zentrum Rahlstedts. Schreiben Sie bitte in ihrer Mail, wie sie das gerne hätten beziehungsweise informieren Sie uns über Ihren Wunsch auf der Rezepthotline!

WICHTIG: Spätestens 24 Stunden später werden dann ihre Unterlagen per Post oder per Fax verschickt. Kommen Sie nicht zum Abholen in die Praxis.

Jeder unnötige Weg könnte eine Infektion bedeuten!

Beispiel: Im optimalen Fall schicken Sie uns eine Mail über das benötigte Rezept, verraten uns, an welche der im Zentrum Rahlstedts liegenden Apotheken das Rezept gefaxt werden soll, und dann können Sie am nächsten Tag ihr Medikament direkt dort in der Apotheke abholen. Der Weg in unsere Praxis ist nicht notwendig. Aus organisatorischen Gründen können wir die Rezepte nur an die Apotheken im direkten Zentrum Rahlstedts senden.

Befundbesprechung erfolgter fachärztlicher Untersuchungen oder Laborwertbesprechungen finden am Telefon oder per Mail statt. Auch dies ist kein Grund in die Praxis zu kommen. Sollten Sie sich ernsthaft krank fühlen, aus dem Krankenhaus entlassen worden sein, Bauchschmerzen oder hohes Fieber haben, dann rufen Sie bitte zuerst in der Praxis an oder schreiben eine Mail. Wir kümmern uns dann um Sie! 

Ansonsten gilt weiterhin:

Treffen Sie sich am besten mit Niemandem drinnen. Besser draußen, warm angezogen, mit Abstand! 

Corona Update 26.10.2020

Schnupfen, Halskratzen, Fieber, Husten? Banaler Infekt oder doch eine Infektion durch das neue Sars2Cov Virus (Corona)?

Eine aktuelle Studie der University College in London (UCL) zeigt: Es gibt bestimmte Symptome, die 80 Prozent der Patienten aufweisen, die sich mit Corona infiziert haben:

  • Brustschmerzen: 87,1 Prozent
  • Atembeschwerden: 85,3 Prozent
  • Kopfschmerzen: 84 Prozent
  • Muskelschmerzen: 83,5 Prozent
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns 80,4 Prozent
  • Schweißausbrüche: 67,2 Prozent
  • Bauchschmerzen: 74,6 Prozent
  • Husten: 72,7 Prozent
  • Fieber: 72,4 Prozent
  • Halsschmerzen: 69,6 Prozent

Melden Sie sich also bitte per Mail oder per Telefon, wenn sie derartige  Symptome haben. Kommen Sie NICHT unaufgefordert in die Praxis.

Ansonsten gilt weiter

Kontakte reduzieren, zu Hause bleiben! Und:

Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften, Cluster Tagebuch, CoronaWarnApp

Ihr Praxisteam

Urlaub Dr Jessen – Kontaktbeschränkungen

Liebe Patienten,

Dr. Jessen hat Urlaub vom Freitag den 23. Oktober bis Freitag den 30. Oktober. Er ist am 2. November wieder in der Praxis für Sie verfügbar. In dieser Zeit ist Herr Kurzbach alleine. Also: Geduld bitte!

Patienten OHNE TERMIN kommen bitte nur bei dringlichen medizinischen  Problemen in die Praxis. Wir versuchen wie im Frühjahr, möglichst viel telefonisch mit ihnen zu klären.

Wir müssen erneut die Kontakte so gut es geht beschränken.

Meiden Sie bitte sog. „Cluster“ – Situationen! Siehe auch hier:

Dran denken:

Abstand Hygiene Alltagsmake Lüften Kontakttagebuch

Ihr Praxisteam