Infos zur Corona-Impfung

Aus Kapazitätsgründen Impfen wir nur noch UNSERE STAMM – Patienten. Auf Grund der großen Nachfrage haben wir eine besondere Corona-Seite erstellt. Hier finden Sie nun alles Wissenswerte zum Thema Corona und Impfung.

Schritt für Schritt zum Impfschutz

1. Buchen Sie online einen Termin

ERST-Impflinge:

Unser ERST-Impfangebot gilt für UNSERE STAMMPATIENTEN die sich impfen lassen wollen. Sie können sich hier einen Termin buchen. Nur durch die Schließung der Impflücken werden wir die Pandemie beenden! Bitte notieren Sie bei der online Buchung im Feld „Info an die Praxis“ dass Sie als ERST Impfung kommen. Sie werden bevorzugt terminiert.

Bitte rufen Sie nicht an. Wir führen keine Listen. Da wir im Voraus nicht genau wissen, wie viel Impfstoff wir bekommen, kann es auch sein, dass wir Ihren Termin verschieben oder auch stornieren müssen.

Zudem behalten wir uns vor, Fehlbuchungen von Patienten zu stornieren.

ZWEIT-Impflinge Johnson und Johnson Erstgeimpfte:

Sie können sich hier einen Termin buchen. Bitte notieren Sie bei der online Buchung im Feld „Info an die Praxis“ dass Sie als Zweit-Impfung bzw nach J&J Impfung kommen (frühestens 4 Wochen nach der 1.Impfung)

Thema Boosterimpfung:

Alle bereits zweifach geimpften Menschen über 18 Jahre können sich einfach online 6 Monate nach der 2. Impfung einen Termin buchen. Menschen, die eine Vektorimpfung mit Astra bekommen haben, können sich ebenfalls 6 Monate nach der 2. Impfung einen Termin buchen. Bitte vermerken sie dies bei der Buchung im Infofeld.

Covid-Genesene buchen bitte ebenfalls einen Boostertermin online und vermerken das im Infofeld.

Herr Spahn hat zur Verwunderung aller die Bestellmenge für BioNtech stark eingeschränkt – wir können derzeit nicht absehen, ob wir die nächsten Wochen genug BioNtech Impfstoff bekommen. Spikevax vom Moderna sollte genug vorhanden sein.
Der (sonst hervorragende!) Moderna Impfstoff ist für U 30 jährige nicht optimal – ggf müssen Ü 30 jährige mit Moderna geboostert werden. Wir können und werden nur am Impftag entscheiden, was wir Ihnen anbieten können 🤷‍♂️. Und:

Beschwerden hierzu bitte direkt an:

jens.spahn@bundestag.de

Ein Impftermin ist genau EIN Impftermin für die buchende Person. Das heißt: Ehefrau oder-mann, Oma, Tante, Onkel, Bekannter vom Nachbarn oder sonstwer können nicht einfach mitkommen!

Bitte gucken sie auch unter nach alternativen Impfmöglichkeiten unter: https://www.hamburg.de/corona-impfung/

2. Bringen Sie Aufklärungsbogen und Impfpass mit

Damit wir möglichst schnell impfen können, laden Sie bitte den für Sie korrekten Aufklärungsbogen und Fragebogen herunter und bringen ihn ausgefüllt und unterschrieben mit Impfpass mit.

Individuelle Fragen klären wir am Impftag. Bitte rufen Sie dazu nicht an, die Masse an Anrufen ist nicht zu bewältigen.

Auf den Seiten des RKI finden Sie die aktuellen und die passenden Unterlagen, auch in einfacher Sprache und in vielen verschiedenen Übersetzungen:

3. Kommen Sie sehr pünktlich

Wir impfen derzeit ausschließlich mittwochs von 8.00-12.00 Uhr. Wir impfen in kleinen Gruppen im 5-Minuten-Rhythmus. Nur diese Gruppen dürfen die Praxis betreten. Alle anderen Impflinge müssen im Treppenhaus mit Maske, Abstand und unter Einhaltung Hygieneregeln warten. Darum kommen Sie bitte im eigenen Interesse nicht zu früh und nicht zu spät. 5 Minuten vorher reichen vollkommen aus.

4. Schonen Sie sich nach der Impfung

Nach der Impfung nehmen Sie bitte im Warteraum Platz. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, dann sagen Sie uns bitte umgehend Bescheid. Verzichten Sie am Impftag und am Tag danach auf Ausdauer- und Kraftsport. Schonen Sie den geimpften Arm. Sollten Nebenwirkungen auftreten, melden Sie sich und teilen es über folgende App mit. Normale Impfreaktionen an den drei Tagen nach der Impfung sind Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber mit Schüttelfrost, Müdigkeit, Schmerzen an der Einstichstelle, bei mRNA Impfstoffen auch gelegentlich eine Rötung eine Woche nach der Impfung. Es ist aber auch gut möglich, dass Sie außer Schmerzen an der Einstichstelle sonst gar nichts spüren – wie bei jeder anderen Impfung eben auch.

Bei den mRNA Impfstoffen (Moderna, Biontech) ist die Impfreaktion meist bei der 2. Impfung stärker.

Helfen Sie dem Paul-Erich-Institut und machen Sie nach der Impfung bei der Umfrage zur Verträglichkeit mit. Dazu müssen Sie sich die SafeVac-App herunterladen und installieren.

5. ERST-Imfplinge: Merken Sie sich die zweite Impfung vor!

Bitte buchen Sie ihre Impftermine ausschließlich online. Das erspart und Arbeit und hilft bei der noch immer komplexen Organisation und Abrechnung der Impfungen. Dazu ist es wichtig, dass wir ihre aktuelle Mobilnummer und E-Mail-Adresse haben. Bitte füllen Sie im Infofeld aus, womit Sie ERST-geimpft sind!

Und: Rechtzeitig die zweite Impfung buchen, wenn Sie erstgeimpft sind – unsere Kapazitäten sind begrenzt.

Fragen & Antworten

Biontech/Pfizer

Bei dem mRNA-basierten Impfstoff von Biontech/Pfizer wird eine codierte Bauanleitung für das Spike-Protein des Virus in Gestalt einer Boten-Nukleinsäure (messenger-RNA) geimpft. Anschließend produzieren die körpereigenen Zellen das Antigen anhand dieses Bauplans. Darauf reagieren innerhalb weniger Tage die Immunzellen, indem sie Antikörper und andere Schutzmechanismen gegen das Spike-Protein und damit auch gegen das Coronavirus erzeugen.
  • Name: BNT162b2, Handelsname: Comirnaty 6 Dosen in einer Flasche
  • Impfung: Zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen
  • Altersempfehlung: Ab 16 Jahre. Derzeit prüft die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) die Freigabe des Vakzins für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren.
  • Wirksamkeit: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Wirksamkeit bei 95 Prozent und ist demnach hoch. Zudem schützt der Impfstoff zuverlässig vor schweren Covid-19-Verläufen.
  • Nebenwirkungen: Zu den häufigsten Beschwerden nach einer Impfung gehören Schmerzen an der Einstichstelle (83 Prozent), Abgeschlagenheit (47 Prozent), Kopf- und Muskelschmerzen (42 Prozent) und Schüttelfrost (rund 30 Prozent). Die Beschwerden sind meist gering ausgeprägt und treten eher bei jüngeren Menschen auf. Bei 0,01 Prozent der geimpften Personen trat in der Phase-III-Studie des Vakzins eine Lähmung des Gesichtsnervs auf. Es wird derzeit überprüft, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfungen und Gesichtslähmungen besteht. 0,4 Prozent zeigten allergische Reaktionen. Es ist aber auch hier noch unklar, ob diese im Zusammenhang mit der Impfung stehen. Laut RKI können bei mRNA-Präparaten wie bei allen anderen Impfstoffen „in sehr seltenen Fällen“ allergische Sofortreaktionen bis hin zum Schock oder andere auch bisher unbekannte Komplikationen nicht ausgeschlossen werden.
  • Schutz gegen Mutanten: Für die sich derzeit in Europa stark ausbreitende britische Variante B.1.1.7 schätzt das RKI die Auswirkungen auf die Effektivität des Impfstoffes als gering bis mäßig ein. Ob und inwieweit die in Europa nur sehr selten nachgewiesenen Varianten B.1.351 und P.1 die Wirksamkeit reduzieren, ist bislang nicht bekannt. Experten gehen allerdings davon aus, dass auch hier ein gewisser Schutz zumindest gegen schwere Verläufe bestehen bleibt.
  • Vorteil: Bei den inzwischen auftretenden Corona-Mutationen hat der mRNA-Impfstoff einen entscheidenden Vorteil: Er ist leichter herzustellen als ein Vektorimpfstoff und lässt sich deshalb auch schneller an eine Mutation anpassen. Ein Grund ist, dass bei der Vektorherstellung mehr Prozessschritte zur Sicherheitsüberprüfung und zum Heranziehen von Zellen benötigt werden.
  • Kühlung:Muss bei minus 70 Grad versendet und kann bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad für 31 Tage gelagert werden. Zuvor waren es nur fünf Tage.
 

Moderna

Genau wie beim Impfstoff von Biontech/Pfizer nutzt auch das US-amerikanische Unternehmen Moderna einen mRNA-Impfstoff, bei dem eine codierte Bauanleitung geimpft wird. Die Zellen im Körper übernehmen die Produktion des Antigens, wodurch ein Schutz gegen das Virus aufgebaut werden kann.
  • Name: mRNA-1273, Handelsname: Covid-19 Vaccine Moderna 6 Dosen in einer Flasche
  • Impfung: Zwei Impfungen im Abstand von vier bis sechs Wochen
  • Altersempfehlung: Ab 18 Jahre
  • Wirksamkeit: Der Impfstoff schützt laut neusten Daten des Herstellers zu 90 Prozent vor einer Covid-19-Erkrankung und zu 95 Prozent vor einem schweren Verlauf.
  • Nebenwirkungen: Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Schmerzen an der Injektionsstelle (83,7 Prozent), Kopfschmerzen (63 Prozent), Muskel- oder Gelenkschmerzen(59,6 Prozent), Schüttelfrost (43,4 Prozent), Übelkeit oder Erbrechen (21,3 Prozent) und Fieber (14,8 Prozent). Wie auch bei Biontech/Pfizer trat auch bei Moderne bei 0,01 Prozent der geimpften Personen eine Lähmung des Gesichtsnervs während der Phase-III-Studie auf. 0,4 Prozent zeigten allergische Reaktionen. Es ist aber noch unklar, ob diese im Zusammenhang mit der Impfung stehen.
  • Schutz gegen Mutanten:Wie auch bei Biontech/Pfizer schätzt das RKI die Auswirkungen der B.1.1.7-Variante auf die Effektivität des Impfstoffes als gering bis mäßig ein.
  • Vorteil: Wie das Biontech-Vakzin ist auch der Impfstoff von Moderna leichter herzustellen als ein Vektorimpfstoff und lässt sich deshalb schneller an eine neue Mutation anpassen.
  • Kühlung:Bei normalen Kühlschranktemperaturen 30 Tage lang stabil. Der Impfstoff kann bis zu sechs Monate bei minus 20 Grad Celsius gelagert werden kann.

AstraZeneca

Der Corona-Impfstoff der britisch-schwedischen Firma Astrazeneca ist ein sogenannter Vektorimpfstoff. Bei diesem Wirkstoff werden harmlose Viren mit der Erbinformation für das Spike-Protein geimpft. Daraufhin baut der Körper einen Schutz gegen das Coronavirus auf.
  • Name:AZD1222, Handelsname: Vaxzevria, 10 Dosen in einer Flasche
  • Impfung:Zwei Impfungen im Abstand von neun bis zwölf Wochen
  • Altersempfehlung:Aufgrund einiger Nebenwirkungen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) den Impfstoff nur für Menschen ab 60 Jahre. Erst ab diesem Alter soll der Nutzen durch den Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung das Risiko für die seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen überwiegen. Nach einer ärztlichen Aufklärung können sich aber auch Jüngere mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen.
  • Wirksamkeit: Die Wirksamkeit liegt bei 70 bis 80 Prozent. Dies gilt bei einem Impfabstand von 12 Wochen zwischen der ersten und zweiten Impfung. Damit ist sie geringer als bei Biontech und Moderna. Die Wirksamkeit zur Verhinderung einer Hospitalisierung ist mit rund 95 Prozent allerdings so hoch wie bei den beiden mRNA-Impfstoffen.
  • Nebenwirkungen: Laut einer Untersuchung der Universität Oxford können unter anderem folgende Impfreaktionen nach der Impfung auftreten: Schmerzen an der Einstichstelle (54 Prozent der Geimpften), Spannungsgefühl (64 Prozent), Abgeschlagenheit (53 Prozent), Kopfschmerzen (53 Prozent), Krankheitsgefühl (44 Prozent) und erhöhte Temperatur (34 Prozent).
  • Schwere Nebenwirkungen: In sehr wenigen Fällen kam es nach einer Impfung mit dem Mittel von Astrazeneca zu einer Sinusvenenthrombose, also einem Gerinnsel in einem blutableitenden Gefäß im Gehirn. Davon verliefen einige tödlich. Die Zwischenfälle traten zumeist zwischen 7 und 14 Tage nach der Impfung und überwiegend bei Frauen unter 55 Jahren auf. Allerdings haben bisher auch insgesamt mehr Frauen unter 55 Jahren den Impfstoff erhalten als andere Personengruppen.
  • Schutz gegen Mutanten: Gegen B.1.1.7 könnte das Präparat von Astrazeneca eventuell etwas weniger effektiv wirken, aber dennoch ausreichend, schreibt das Robert-Koch-Institut dazu. Es gibt zudem erste Hinweise, dass Covid-19-Erkrankungen trotz Impfungen bei Infektionen mit den Varianten B.1.351 bzw. P.1 zwar auftreten können, jedoch der klinische Verlauf insgesamt eher milde verläuft und die Impfstoffe eine deutliche Schutzwirkung in Bezug auf schwere Verläufe haben. Astrazeneca hat inzwischen eine neue Impfstoff-Generation für den Herbst angekündigt, die besser vor Varianten schützen soll.
  • Vorteil:Anfang Mai gaben Bund und Länder bekannt, dass die Impfpriorisierung mit dem Impfstoff von Astrazeneca aufgehoben wird. In Deutschland können sich somit alle Impfwilligen ab 18 Jahre mit dem britischen Vakzin gegen das Coronavirus impfen lassen.
  • Kühlung:Kann bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad transportiert und über mehrere Monate aufbewahrt werden.

Johnson & Johnson

Neben Astrazeneca ist der Impfstoff Johnson & Johnson der zweite zugelassene Vektorimpfstoff gegen das Coronavirus. Somit wird nach Injektion des Impfstoffs das Immunsystem dazu angeregt, Abwehrstoffe gegen das sogenannte Spike-Protein zu bilden.
  • Name:COV2.S, Handelsname: Janssen, 5 Dosen in einer Flasche
  • Altersempfehlung:Aufgrund ähnlicher Nebenwirkungen wie beim Impfstoff von Astrazeneca empfiehlt die STIKO den Impfstoff von Johnson & Johnson ebenfalls nur für Menschen ab 60 Jahre. Aber auch hier gilt: Nach einer ärztlichen Aufklärung können sich auch Jüngere mit dem Impfstoff immunisieren lassen.
  • Impfung:Nur eine Impfung nötig. Die volle Wirksamkeit tritt nach 14 Tagen ein.
  • Wirksamkeit: Der Impfstoff von Johnson und Johnson hat ebenfalls eine geringere Wirksamkeit als der von Biontech und Moderna. Die Schutzwirkung nach der Einzelimpfung liegt laut RKI bei 65 Prozent. Allerdings schützt auch dieses Vakzin mit 75 Prozent zuverlässig gegen schwere Verläufe.
  • Nebenwirkungen: Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Schmerzen an der Einstichstelle (48,6 Prozent), Kopfschmerzen (38,9 Prozent), Abgeschlagenheit (38,2 Prozent), Muskelschmerzen (33,2Prozent) und Fieber (9 Prozent)
  • Schwere Nebenwirkungen: Nach Anwendung des Impfstoffes sind in den USA sehr seltene Fälle von Thrombosen überwiegend bei jüngeren Geimpften aufgetreten. Aus Europa gibt es hierzu noch keine Beobachtungen, weil der Impfstoff hier erst seit Kurzem und bisher nur in kleinen Mengen zur Anwendung gekommen ist.
  • Schutz gegen Mutanten: Laut den klinischen Studien soll der Impfstoff von Johnson & Johnson auch vor der brasilianischen (P.1) und der südafrikanischen Corona-Mutation (B.1.351) schützen, wenn auch mit einer geringeren Wirksamkeit.
  • Vorteile:Im Gegensatz zu allen anderen bisher zugelassen Vakzinen wird keine zweite Dosis benötigt, und die volle Schutzwirkung tritt früher ein. Zudem ist auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson die Priorisierung in Deutschland bereits aufgehoben worden. Alle Erwachsenen dürfen sich damit impfen lassen.
  • Kühlung: Der Impfstoff kann wie das Astrazeneca-Vakzin drei Monate lang bei einer normalen Kühlschranktemperatur gelagert werden.

Im Zuge der Öffnungen und Möglichkeiten, 2021/22 wieder verreisen zu können, bekommen wir immer mehr Anfragen für Atteste, die durchgemachte Erkrankung und Auffrischimpfung (nach 6 Monaten) bescheinigen. Diese Zertifikate stellen wir  natürlich auch aus und diese sind kostenfrei. Sie können dann den QR Code in entsprechende Apps im Handy einlesen.

Andersartige gewünschte Bescheinigung sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und werden nach GoÄ Ziffer 75 mal 2,3fachem Satz berechnet:  17,43 €.

Dazu bitte hier die Einwilligungserklärung zur Übernahme der Kosten herunterladen, ausfüllen und uns zukommen lassen. Erst danach erstellen wir die gewünschte Bescheinigung – sofern medizinisch sinnvoll und zutreffend.

 

Viele Grüße und Gute Reise,

Ihr Praxisteam

 

Augenblicklich (Stand Oktober 2021) verwenden wir Cominarty von Biontech Pfizer und Spikevax von Moderna.

Alle Menschen über 12 Jahre!

Für fast alle Menschen sind die mRNA Impfstoffe hervorragend geeignet und bietet einen sehr guten Schutz nach sehr kurzer Zeit vor schweren Verläufen und sind gut verträglich.

Inzwischen impfen wir ausschließlich mit mRNA Impfstoffen Hier gab es in der mittleren Altersgruppe nur extrem selten  eine  Nebenwirkungen im Sinne einer Sinusvenenthrombose. Die Anzahl dieser beschriebenen NW nach Impfung differiert quasi nicht von der ohne Impfung vorkommenden Häufigkeit dieser schweren Erkrankung.

Diese durch einen Autoimmunprozess ausgelöste überschießende Gerinnungsstörung, die mit dem Abfall der Blutplättchen im Blut beginnen kann, ist extrem selten und kommt auch bei mRNA Impfstoffen vor – allerdings noch seltener.

In Deutschland wurden laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit Stand vom 30. April 2021 nach einer Impfung mit Astrazeneca 67 Fälle von Hirnvenenthrombosen gemeldet. Nur sechs der von den Thrombosen betroffenen Frauen und zwei Männer waren 60 Jahre und älter. 14 Menschen starben, neun Frauen und fünf Männer. Alle an das PEI übermittelten Fälle wurden nach der ersten Impfung gemeldet. Noch immer sterben  ca. 100 Menschen an Covid 19 – pro Tag!

Die Ursache der Gerinnungsstörung scheint aber eine völlig andere zu sein, als bei herkömmlichen Thrombosen (Immobilität, Adipositas, fehlende „Wadenpumpe“ nach Verletzungen/ OPs usw). Es macht also daher überhaupt keinen Sinn, nach einer Impfung Heparin zu spritzen oder gar ASS zu nehmen!

Also: Check the facts: es ist wahrscheinlicher, auf dem Weg in die Praxis schwer zu verunfallen oder einen dicken Lottogewinn zu erhaschen, als diese seltene schwere Nebenwirkung zu erleben.

Übrigens: Thrombosen, Lungenembolien und Sinusvenenthrombosen gibt es auch bei schweren Coronaverläufen. Die Zahlen dazu variieren.

Die Impfstoffe von Biotech und Moderna sind nun ab dem 12. Lebensjahr zugelassen. Es gibt aber inzwischen eine generelle Impfempfehlung von der Stiko. Aufgrund der gering erhöhten NW von (harmlosen) Herzmuskelentzündungen nach Moderna Impfung bei jungen Männern / männlichen Jugendlichen werden diese bei uns nur mit dem Impfstoff von Biotech versorgt.

Wir impfen auch Kinder aus Risikofamilien, Kinder mit Lungen- oder Autoimmunerkrankungen. Zulassungsstudien für kleinere Kinder laufen, vor allem von Biontech Pfizer.

Wir impfen nur mit Einwilligung der Eltern und des zu impfenden Jugendlichen Menschen zwischen 12 und 18 Jahren.

Absolut! Beispiel Schwangere: Diese haben ein leicht erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf, können und dürfen aber derzeit nicht geimpft werden. Daher sollten alle direkten Kontaktpersonen und Arbeitskollegen von Schwangeren sofort geimpft werden, um die Schwangere zu schützen.
Das Gleiche gilt für Menschen mit einem allergischen Schock in der Vorgeschichte. Auch hier ist eine Impfung problematisch, und alle nahen Kontaktpersonen – ob beruflich oder privat – sollten schnellstmöglich geimpft sein.

Stand jetzt schützen alle zugelassenen Impfstoffe zuverlässig vor der hier vorherrschenden Variante B117. Was weitere Mutationen betrifft, wird noch untersucht.

Sicher sagen lässt sich aber: Es macht überhaupt keinen Sinn, sich nicht impfen zu lassen, um „auf einen Update-Impfstoff“ zu warten. Damit erhöht sich das Risiko, sich selbst mit der B117 Variante zu infizieren und / oder diese weiter zu tragen. Es ist jetzt schon wahrscheinlich, dass wir alle irgendwann ein „Update“ brauchen.

Wie bei anderen Impfungen ja auch.

Auch die anderen Varianten (Südafrika, Brasilien, Indien) haben überwiegend das gleich Spike Protein, was ja der Teil des Virus ist, auf das unser Immunsystem mit Hilfe der Impfstoffe reagieren kann. Man kann also annehmen, dass alle derzeitigen Impfstoffe einen schweren Verlauf verhindern, auch wenn eine Infektion trotz Impfung möglich scheint.

Was ist ein mRNA Imfptoff?

  • Die Erbinformation ist in uns auf der DNA gespeichert – will eine Zelle einen Eiweißstoff herstellen, wird die DNA mit Hilfe von Enzymen abgelesen und übersetzt. Es entsteht dann ein „Negativ“ – quasi ein „Gipsabdruck“ – der DNA, der für die Zelle als „Bauplan“ für einen Eiweißstoff dient. Hieraus kann die Zelle dann wichtige Eiweißstoffe herstellen: Proteine.
  • Mit einem mRNA Impfstoff wird der Bauplan eines Teils der „Oberflächenstacheln“ („spike Protein“) verimpft. In uns wird dann aus dem Bauplan ein Teil der „Oberflächenstacheln“ des Virus hergestellt – körpereigene Abwehrzellen erkennen dies sofort als „fremd“ und stellen Antikörper gegen diese Oberflächenstacheln her. Damit kann der Körper mit seinen Abwehrzellen dann in der Folge das Virus erkennen, da er ja Antikörper gegen dessen Oberflächenstacheln gebildet hat. Diese Antikörper docken an die echten „Oberflächenstacheln“ des Virus an, was Abwehr Killerzellen auffordert, das Virus zu zerstören. Fertig.
  • Damit ist klar: Es werden keine Viren hergestellt, sondern nur kleine Teile der „Oberflächenstacheln“. Daher keine Virusinfektion durch die Impfung möglich
  • mRNA kann nicht in DNA umgeschrieben werden. Das macht biologisch überhaupt keinen Sinn. Es gibt keine „Einschleusung der mRNA“ in die DNA. Wer das behauptet, lügt. Das ist einfach Blödsinn und falsch.

 

Warum ging die Entwicklung so schnell?

  • Man konnte sich Forschungsdaten zu SARS CoV 1 und MERS Viren von 2002/2003 zu Nutze machen. Basisforschung war schon gemacht. Es war klar welches Antigen das Beste ist (spike), damit war das Ziel bereits von Anfang an klar.
  • Man hat sich eine neue schnelle Technik zu nutze gemacht (mRNA Technik)
  • Phase 2 und 3 Studien wurden überlappend durchgeführt, es wurde nicht erst gewartet bis Phase 2 durch ist, um mit 3 zu beginnen. (Phase 1: Immunogenität: AK ja oder nein. Phase 2: Verträglich? Welche Dosis ist die beste? Phase 3: Viele Studienteilnehmer einschließen um Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit zu beweisen. Phase 4: Wie lange bestehen die AK?)
  • Enge wissenschaftliche Beratung und Begleitung der politischen und gesundheitspolitischen Entscheidungsträger/Behörden
  • Genug Geld da weltweites Problem
  • Rolling Review: Während die Studien laufen, wird bereits bewertet. Es wurde nicht erst gewartet, bis eine Studienphase beendet ist.
  • Sehr schneller Einschluss von Pat möglich, da Unmengen Pat infiziert sind.

 

Was ist gibt es für Schäden oder NW?

  • Wenn NW dann innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung: Schulter schmerzt. Müdigkeit, Schüttelfrost. Dies ist eine „normale“ Reaktion auf eine Impfung da es die Aktivierung des Immunsystems anzeigt.

 

Wieviel Studienteilnehmer gab es:

  • Biontech: 44000 Menschen, Moderna ca. 30000 Menschen
  • Studien wurden nie unterbrochen. Keine schweren NW.

 

Was ist mit Frühschäden?

  • Es finden Massenimpfungen statt, bedeutet: in kurzer Zeit sind weltweit Millionen von Menschen geimpft worden – dann müssten auch sehr seltene NW bereits jetzt auffallen.
  • Studie: Anaphylaxie Rate: 1,89 Mio Impfungen gab es 175 Zwischenfälle – davon sind 21 echte Anaphylaxie (11:1.000.000), davon bei allen Patienten 17 mit allergischen Reaktionen, 7 der 21 hatten eine Anaphylaxie – im Schnitt 13 min nach Impfung. Keine fatalen Verläufe. Extrem seltene NW – die im Übrigen bei allen Impfungen auftreten.

 

Was ist mit Langzeitschäden?

  • Es sind bis heute bei KEINER Impfung Langzeitschäden bekannt. Vielmehr werden frühe NW erst spät entdeckt. Beispiel Narkolepsie nach Pandemix, Reaktion auf das „Adjuvans“ des Impfstoffs denkbar. Hier auch kein echter „Spätschaden“, sondern früh auftretende NW, die aber aufgrund der relativ geringen Impfrate erst nach 1-2 Jahren mit der Impfung in Zusammenhang gebracht wurde. Bis heute nicht kausal bewiesen.

 

Was ist mit Autoimmunerkrankungen durch die Impfung?

  • Prinzipiell denkbar bei Menschen, die eine autoimmune Potenz haben, das gibt es aber auch bei allen anderen Impfungen. Nicht vergessen: COVID Erkrankung löst nicht selten Autoimmunprozesse aus, die das Krankheitsbild bestimmen!

 

Wie kommt die Aussage „95% Wirksamkeit“ zu Stande?

  • Studie: Zwei Gruppen – eine mit Impfung, eine mit Placebo – „doppelblind“ – dann erfolgt regelmäßig ein PCR Test auf SARS CoV2, es wird geschaut, wie viele Menschen trotz Impfung eine Infektion bekamen. So entsteht der Wert. Vergleich: Infuenza Impfung hat ca. 70% aufgrund des „Antigenshifts“ des Infuenzavirus

 

Kann ein Geimpfter das Virus asymptomatisch weitergeben?

  • Noch nicht klar. Unwahrscheinlich aber prinzipiell denkbar. Studien laufen.

Inzwischen nicht mehr aktuell, da die Priorisierung aufgehoben ist, nur der Vollständigkeit halber: So war es bis Sommer 2021:

  1. Priorität
  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

2. Priorität

  • Personen im Alter von 70 Jahren und älter
  • Personen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht: Das sind Menschen mit Trisomie 21, Personen mit Demenz oder einer geistigen Behinderung sowie Personen nach Organtransplantationen
  • Eine enge Kontaktperson von Pflegebedürftigen aus Stufe 1 sowie von Schwangeren
  • Personen, die Menschen mit geistiger Behinderung regelmäßig stationär oder ambulant behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen arbeiten und ein hohes oder erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus haben. Da sind insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei und Ordnungskräfte, die vor allem bei Demonstrationen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur arbeiten
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

3. Priorität

  • Personen im Alter von 60 Jahren und älter
  • Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Das sind Personen mit:
  • Adipositas (Body-Mass-Index über 30)
  • chronischer Nierenerkrankung,
  • chronischer Lebererkrankung,
  • Immundefizienz oder HIV-Infektion,
  • Diabetes mellitus,
  • Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension,
  • zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex,
  • Krebserkrankungen
  • COPD oder Asthma bronchiale
  • Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen
  • Personen in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen, insbesondere in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks und in der Justiz
  • Personen in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Personen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Infektionsrisiko, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Nein!

Gegen Grippe impfen ist trotzdem auf jeden Fall sinnvoll. Auch in der Saison 2021/2022.

Wie blöd wäre es, eine Influenza und auch eine Coronainfektion parallel zu bekommen? Besser nicht.

Offenbar helfen Masken sehr gut gegen die Infektion mit dem Influenza Virus. In HH wurden 2020/2021 so wenig bestätigte Influenzafälle wie noch nie festgestellt.

Wir haben einen sehr freundlichen Sicherheitsmitarbeiter, der sehr genau darauf achtet, dass niemand mit Symptomen, die zu einer Coronainfektion passen könnten, die Praxis betritt. Zudem überwacht und regelt er die Lüftungsmaßnahmen im Wartezimmer! Wir versuchen so, das Risiko für Sie und uns zu minimieren. Bitte seien sie freundlich zu Herrn Behrensmeyer, er ist es auch zu Ihnen!

Es betreten keine Patienten zum Coronatest die Praxis – die Test finden außerhalb der Praxis statt.

Alle Kontaktflächen werden regelmäßig und mehrfach am Tag desinfiziert.

Im Wartezimmer wird alle 20 min. gelüftet, zudem sorgt ein  modernes Phillips Luftreinigungsgerät für gutes Klima.

Alle MFA und Ärzte tragen FFP 2 Masken (leicht zu erkennen an dem tollen Abdruck im Gesicht…)

Die Ärzte machen phasenweise Homeoffice, um dem vermehrten Papierkram und die vielen Telefonate zu erledigen – und reduzieren damit auch das eigene Infektionsrisiko.

Das klappt fast immer am gleichen Tag. Im besten Fall erhalten sie eine Mail vom Labor oder können mit ihrer Corona Warn App den Befund im Labor direkt abrufen. Spätestens am nächsten Morgen können Sie das Ergebnis in der Praxis erfragen.

Eine kurze Sicherheit, nicht infektiös zu sein. Quasi eine „Momentaufnahme“, die Gewissheit 8-16 Stunden niemanden anstecken zu können.

Spätestens am nächsten Tag ist der Test wertlos.

Das ist eine sinnvolle Möglichkeit, zum Beispiel Angehörige im Krankenhaus gefahrlos besuchen zu können. Oder Omi im Pflegeheim. Oder für dringende Behördentermine…

Es gibt in Rahlstedt derzeit zwei Testzentren:

beim RHTC

bei Budni an der B75

Die Tests sind kostenfrei, sie müssen sich bitte zuvor online anmelden.

 

Dummerweise vor allem schon bevor man weiß, dass man krank wird. Ca. 1-2- Tage vorher. Das machen einige Viren so. So kann sich das Virus vermehren, wenn der Wirt noch ahnungslos durchs Leben rennt und andere ansteckt. Total clever aus Sicht des Virus.

Dann so ca. 7 Tage. Danach kann man noch Virusbestandteile im Abstrich nachweisen, diese „Virusbruchstücke“ können aber kaum noch andere Zellen infizieren.

 

Ja. Aber nur unsere „eigenen“ Patienten. Wir sind KEIN Testzentrum der KV Hamburg!

Und NICHT in der PRAXIS, sondern draußen auf dem Parkdeck. Bei jedem Wetter!

Haben sie den begründeten Verdacht, sich mit Corona infiziert zu haben schreiben Sie uns bitte eine Mail an anmeldung@praxis-rahlstedt.de oder rufen uns unter 6776667. Wir stellen die Indikation, ob und wann getestet wird.

Wir wollen weiter Kontakte reduzieren.

Wir benötigen aber Ihre Versichertenkarte wieder.  Wenn sie Überweisungen, Rezepte oder Verordnungen häuslicher Krankenpflege benötigen, dann fordern Sie diese bitte auf dem Anrufbeantworter der Rezept-Hotline (Tel. 040 6697 7873) oder per Mail über anmeldung@praxis-rahlstedt.de an. Bringen sie bitte die KK Karte in die Praxis oder geben die die KK unserem Sicherheitsmitarbeiter Herrn Behrensmeyer.

Wenn sie die KK Karte mit der Post und RÜCKUMSCHLAG in die Praxis schicken:

Wichtig: Spätestens 48 Stunden später werden dann ihre Unterlagen per Post oder per Fax verschickt. Kommen Sie nicht zum Abholen in die Praxis.

Jeder unnötige Weg könnte eine Infektion bedeuten!!!

Beispiel: Im optimalen Fall schicken Sie uns eine Mail über das benötigte Rezept, verraten uns, an welche der im Zentrum Rahlstedts liegenden Apotheken das Rezept gefaxt werden soll, und dann können Sie am übernächsten Tag ihr Medikament direkt dort in der Apotheke abholen. Der Weg in unsere Praxis ist nicht notwendig, KK Karte an der Tür einlesen reicht. Aus organisatorischen Gründen können wir die Rezepte nur an die Apotheken im direkten Zentrum Rahlstedts senden.

Befundbesprechung erfolgter fachärztlicher Untersuchungen oder Laborwertbesprechungen finden am Telefon oder per Mail statt. Auch dies ist kein Grund in die Praxis zu kommen. Sollten Sie sich ernsthaft krank fühlen, aus dem Krankenhaus entlassen worden sein, Bauchschmerzen oder hohes Fieber haben, dann rufen Sie bitte zuerst in der Praxis an oder schreiben eine Mail. Wir kümmern uns dann um Sie!

Eine aktuelle Studie der University College in London (UCL) zeigt: Es gibt bestimmte Symptome, die 80 Prozent der Patienten aufweisen, die sich mit Corona infiziert haben:

Brustschmerzen: 87,1 Prozent
Atembeschwerden: 85,3 Prozent
Kopfschmerzen: 84 Prozent
Muskelschmerzen: 83,5 Prozent
Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns 80,4 Prozent
Schweißausbrüche: 67,2 Prozent
Bauchschmerzen: 74,6 Prozent
Husten: 72,7 Prozent
Fieber: 72,4 Prozent
Halsschmerzen: 69,6 Prozent
Melden Sie sich also bitte per Mail oder per Telefon, wenn sie derartige Symptome haben. Kommen Sie NICHT unaufgefordert in die Praxis.

Wir möchten Sie mit ins Boot holen, dieses blöde Virus so gut es geht zu kontrollieren, und da können Sie täglich mitmachen. Keiner will einen zweiten Lockdown, keiner will überfüllte Intensivstationen.

Inzwischen ist klar, das die Einzelfallverfolgung von infizierten Menschen nicht mehr ausreicht. Die Infizierten kommen aus sogenannten „Clustern“ – also Orten oder Gruppen oder Situationen, bei denen viele eventuell auch asymptomatische Infizierte Menschen aufeinandertreffen. Was kann das sein?

Hier einige Bespiele: Private Feiern (bitte grundsätzlich unterlassen!!!), Omis Geburtstag, Hochzeiten, Trauerfeiern
berufliche Meetings in geschlossenen Räumen, z.B. Vorlesungen, Kongresse, Fortbildungen, Gottesdienste, Sporttraining in Gebäuden (z.B. Tanzen, Ballsportarten, Kampfsport, Fitness, Krafttraining, quasi alles was drinnen stattfindet), Situationen in denen man mit zu vielen Menschen zu eng zusammen war (z.B. Bus/Bahn/Hotelhalle/Supermarktschlange) – prüfen sie Ihr Gefühl, ob sie sich „unwohl“ fühlen wie es irgendwie zu eng ist.
Also: Wir bitten Sie, sich JEDEN TAG abends kurz 30 Sekunden Zeit zu nehmen, um sich im Smartphone, im Kalender, auf einem Zettel eine Notiz zu machen, ob sie am abgelaufenen Tag in einer sollen Situation waren. Wenn ja kurze Notiz (wie z.B. 15.00 Uhr Meeting mit ca. 25 Menschen im Seminarraum).

Warum? Falls Sie selbst positiv auf das Coronavirus getestet werden sollten, ist die eigene Infektion nicht selten über eine Woche zurück, und man weiß nicht mehr, wo man wann mit wem war. Im geschilderten Bespiel (selber positiv getestet und auf einem Meeting gewesen) müssten dann ALLE Teilnehmer diese Meetings SOFORT in Quarantäne – das Warten auf etwaige Testung aller Teilnehmer dauert viel zu lange). Denn andernfalls „köchelt das Cluster“ weiter!

Also: Wir sind nicht handlungsunfähig! Das macht es etwas einfacher mit dem Virus zu Leben.

Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften, Tagebuch!

Ohne Ihre Versicherungskarte können wir keinerlei Leistungen für sie erbringen – keine Untersuchung, kein Rezept, keine Überweisung. Bitte haben sie dafür Verständnis.

AUSNAHME:

Während der CORONA PANDEMIE! Dann machen wir fast alles auch ohne Versichertenkarte.

Ansonsten ist die einzige Ausnahme ist ein akut lebensbedrohlicher Notfall.

Aktuelles zu Corona

  • Booster für alle
    Heute ab Donnerstag, den 18.11.2021 hat die STIKO die Booster Impfungen für alle ab dem 18. Lebensjahr empfohlen. Damit entfallen die bisherigen kommunizierten Regeln. Bitte geben Sie bei der online Buchung im Feld „INFO AN DIE PRAXIS“ an, mit welchem Impfstoff Sie zuvor geimpft wurden. […]
  • WICHTIG! Schnelltest bei Infekt!!!
    Liebe Patienten, Sollten Sie einen Erkältungsinfekt haben, können wir Sie  –  auch wenn sie geimpft sind –  nur mit negativen Schnelltest in die Praxis lassen. Bitte bringen Sie diesen mit. Wir wissen, dass Sie die Kosten selber tragen müssen. Leider ist diese Maßnahme erforderlich, da […]
  • Grippe Impfung ab SOFORT möglich – täglich ohne Termin außer mittwochs
    Liebe Patienten, der Mittwoch bleibt unser Corona- Impftag, an allen anderen Wochentagen können Sie ohne Termin zur Impfung gegen das Influenza Virus kommen. Das RKI erwartet eine sehr starke Influenzawelle, daher nutzen Sie bitte unser Angebot! Ihr Praxisteam
  • Informationen zur 3. Impfung
    Liebe Patienten,  nachdem Bundesgesundheitsminister Spahn die 3. Impfung für „alle die wollen“ angekündigt hat, hierzu ein paar Informationen, um Ihnen die Realität und Machbarkeit in den Praxen wiederzugeben. Bisher gibt es weder von der Stiko noch vom RKI eine klare Empfehlung – die entsprechende Sichtung […]
  • MITTWOCH 8.9.2021 BIONTECH IMPFUNG OHNE TERMIN
    IMPFANGEBOT für eine ERST- oder ZWEITIMPFUNG für alle Menschen ab 12(!) Jahren mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer – auch wenn Sie nicht in unserer Praxis hausärztlich versorgt werden! Kommen sie einfach zwischen 8 und 12 Uhr mit Krankenkassenkarte und Impfausweis in die Praxis und Sie […]
  • Genug IMPFSTOFF vorhanden
    Liebe Patienten, Die Impfstoffknappheit ist vorbei, wir haben genug Impfstoffe bekommen und alle Impfstoffe sind nun auf der Homepage buchbar. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit !!! Viele Grüße Ihr Praxisteam

Welche Risikogruppen gibt es?

Eine sehr guten Übersicht über die Risikogruppen finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Eine genauere Aufgliederung der Risikogruppen nach dem Stufenplan (Stufenplan der STIKO) finden Sie auf der Website des RKI.

Quelle: Website der Bundesregierung (Bundesbildstelle)

Was sagen die Patienten?

Danke für Ihre Klarheit

ich wollte nur einmal danken für die klare und deutliche Kommunikation auf der Website, zum Beispiel zu der Verimpfung von Astra Zeneca oder Biontech. Es ist sehr schön, ab und zu auch mal deutliche Worte zu lesen, und dann auch noch zu sehen, dass Sie darüber hinaus noch auf weitere Informationsquellen hinweisen. Ich bin es leid, Scheindiskussionen zu führen, ich bin gesellschaftlichen Egoismus leid, Wissenschaftsfeindlichkeit und Vordrängelmentalität ebenso. Da ist Ihre klare Kante einfach sehr, sehr wohltuend und bewundernswert. Vielen Dank hierfür, aber vor allem natürlich für Ihre tägliche Arbeit in sicherlich sehr herausfordernden Umständen.

Herzliche Grüße
Anna-Lena Maier

Gestrige Impfung mit AstraZeneca

Hallo ihr Lieben, zuerst einmal ein fettes Kompliment an Euch Alle. Wie ihr das meistert ist unglaublich! Große Hochachtung. Ich habe die Impfung ohne Probleme vertragen. Die Nacht herrlich durchgepennt und nur einen ganz leichten Schmerz an der Einstichstelle. Ihr könnt das ruhig posten oder verwenden, ich möchte Anderen, welche Bedenken wegen Astra haben ein wenig die Angst nehmen. Leute lasst euch impfen!

Ganz liebe Grüße,
Wolfram Scherner