Infos zur Corona-Impfung

Aus Kapazitätsgründen Impfen wir nur noch UNSERE STAMM – Patienten. Auf Grund der großen Nachfrage haben wir eine besondere Corona-Seite erstellt. Hier finden Sie nun alles Wissenswerte zum Thema Corona und Impfung.

Schritt für Schritt zum Impfschutz

1. Buchen Sie online einen Termin

ERST-Impflinge:

Unser ERST-Impfangebot gilt für alle Menschen ab dem 12. LJ die sich impfen lassen wollen. Sie können sich hier einen Termin buchen. Nur durch die Schließung der Impflücken werden wir die Pandemie beenden! Bitte notieren Sie bei der online Buchung im Feld „Info an die Praxis“ dass Sie als ERST Impfung kommen. Sie werden bevorzugt terminiert.

Bitte rufen Sie nicht an. Wir führen keine Listen. Da wir im Voraus nicht genau wissen, wie viel Impfstoff wir bekommen, kann es auch sein, dass wir Ihren Termin verschieben oder auch stornieren müssen.

Zudem behalten wir uns vor, Fehlbuchungen von Patienten zu stornieren.

ZWEIT-Impflinge Johnson und Johnson Erstgeimpfte:

Sie können sich hier einen Termin buchen. Bitte notieren Sie bei der online Buchung im Feld „Info an die Praxis“ dass Sie als Zweit-Impfung bzw nach J&J Impfung kommen (frühestens 4 Wochen nach der 1.Impfung)

Thema Boosterimpfung:

Alle bereits zweifach geimpften Menschen über 18 Jahre können sich einfach online 3 Monate nach der 2. Impfung einen Termin buchen. Menschen, die eine Vektorimpfung mit Astra bekommen haben, können sich ebenfalls 3 Monate nach der 2. Impfung einen Termin buchen. Bitte vermerken sie dies bei der Buchung im Infofeld.

BoosterBooster?

Inzwischen gibt es eine Empfehlung für eine 4. Impfung für alle Menschen ab 60, Bewohner von Pfelgeheimen, immungeschwächte Menschen und Menschen im Gesundheitswesen. Genaueres hier. Es gibt nun zwei auf Omikron angepasste Impfstoffe!

Covid-Genesene buchen bitte frühestens 3 Monate nach Genesung einen Boostertermin online und vermerken das im Infofeld.

Inzwischen ist genug Impfstoff von BioNtech verfügbar. Auch Spikevax vom Moderna sollte genug vorhanden sein.

Ein Impftermin ist genau EIN Impftermin für die buchende Person. Das heißt: Ehefrau oder-mann, Oma, Tante, Onkel, Bekannter vom Nachbarn oder sonstwer können nicht einfach mitkommen!

Bitte gucken sie auch unter nach alternativen Impfmöglichkeiten unter: https://www.hamburg.de/corona-impfung/

2. Bringen Sie Aufklärungsbogen und Impfpass mit

Damit wir möglichst schnell impfen können, laden Sie bitte den für Sie korrekten Aufklärungsbogen und Fragebogen herunter und bringen ihn ausgefüllt und unterschrieben mit Impfpass mit.

Individuelle Fragen klären wir am Impftag. Bitte rufen Sie dazu nicht an, die Masse an Anrufen ist nicht zu bewältigen.

Auf den Seiten des RKI finden Sie die aktuellen und die passenden Unterlagen, auch in einfacher Sprache und in vielen verschiedenen Übersetzungen:

3. Kommen Sie sehr pünktlich

Wir impfen derzeit täglich von 11.30-12.00 Uhr, kommen Sie bitte im eigenen Interesse nicht zu früh und nicht zu spät. 5 Minuten vorher dem online gebuchten Termin reichen vollkommen aus.

4. Schonen Sie sich nach der Impfung

Nach der Impfung nehmen Sie bitte im Warteraum Platz. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, dann sagen Sie uns bitte umgehend Bescheid. Verzichten Sie am Impftag und am Tag danach auf Ausdauer- und Kraftsport. Schonen Sie den geimpften Arm. Sollten Nebenwirkungen auftreten, melden Sie sich und teilen es über folgende App mit. Normale Impfreaktionen an den drei Tagen nach der Impfung sind Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber mit Schüttelfrost, Müdigkeit, Schmerzen an der Einstichstelle, bei mRNA Impfstoffen auch gelegentlich eine Rötung eine Woche nach der Impfung. Es ist aber auch gut möglich, dass Sie außer Schmerzen an der Einstichstelle sonst gar nichts spüren – wie bei jeder anderen Impfung eben auch.

Bei den mRNA Impfstoffen (Moderna, Biontech) ist die Impfreaktion meist ab der 2. Impfung stärker.

Helfen Sie dem Paul-Erich-Institut und machen Sie nach der Impfung bei der Umfrage zur Verträglichkeit mit. Dazu müssen Sie sich die SafeVac-App herunterladen und installieren.

Fragen & Antworten

Biontech/Pfizer

Bei dem mRNA-basierten Impfstoff von Biontech/Pfizer wird eine codierte Bauanleitung für das Spike-Protein des Virus in Gestalt einer Boten-Nukleinsäure (messenger-RNA) geimpft. Anschließend produzieren die körpereigenen Zellen das Antigen anhand dieses Bauplans. Darauf reagieren innerhalb weniger Tage die Immunzellen, indem sie Antikörper und andere Schutzmechanismen gegen das Spike-Protein und damit auch gegen das Coronavirus erzeugen.
  • Name: BNT162b2, Handelsname: Comirnaty 6 Dosen in einer Flasche
  • Impfung: Zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen
  • Altersempfehlung: Ab 16 Jahre. Derzeit prüft die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) die Freigabe des Vakzins für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren.
  • Wirksamkeit: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Wirksamkeit bei 95 Prozent und ist demnach hoch. Zudem schützt der Impfstoff zuverlässig vor schweren Covid-19-Verläufen.
  • Nebenwirkungen: Zu den häufigsten Beschwerden nach einer Impfung gehören Schmerzen an der Einstichstelle (83 Prozent), Abgeschlagenheit (47 Prozent), Kopf- und Muskelschmerzen (42 Prozent) und Schüttelfrost (rund 30 Prozent). Die Beschwerden sind meist gering ausgeprägt und treten eher bei jüngeren Menschen auf. Bei 0,01 Prozent der geimpften Personen trat in der Phase-III-Studie des Vakzins eine Lähmung des Gesichtsnervs auf. Es wird derzeit überprüft, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfungen und Gesichtslähmungen besteht. 0,4 Prozent zeigten allergische Reaktionen. Es ist aber auch hier noch unklar, ob diese im Zusammenhang mit der Impfung stehen. Laut RKI können bei mRNA-Präparaten wie bei allen anderen Impfstoffen „in sehr seltenen Fällen“ allergische Sofortreaktionen bis hin zum Schock oder andere auch bisher unbekannte Komplikationen nicht ausgeschlossen werden.
  • Schutz gegen Mutanten: Für die sich derzeit in Europa stark ausbreitende britische Variante B.1.1.7 schätzt das RKI die Auswirkungen auf die Effektivität des Impfstoffes als gering bis mäßig ein. Ob und inwieweit die in Europa nur sehr selten nachgewiesenen Varianten B.1.351 und P.1 die Wirksamkeit reduzieren, ist bislang nicht bekannt. Experten gehen allerdings davon aus, dass auch hier ein gewisser Schutz zumindest gegen schwere Verläufe bestehen bleibt.
  • Vorteil: Bei den inzwischen auftretenden Corona-Mutationen hat der mRNA-Impfstoff einen entscheidenden Vorteil: Er ist leichter herzustellen als ein Vektorimpfstoff und lässt sich deshalb auch schneller an eine Mutation anpassen. Ein Grund ist, dass bei der Vektorherstellung mehr Prozessschritte zur Sicherheitsüberprüfung und zum Heranziehen von Zellen benötigt werden.
  • Kühlung:Muss bei minus 70 Grad versendet und kann bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad für 31 Tage gelagert werden. Zuvor waren es nur fünf Tage.
 

Moderna

Genau wie beim Impfstoff von Biontech/Pfizer nutzt auch das US-amerikanische Unternehmen Moderna einen mRNA-Impfstoff, bei dem eine codierte Bauanleitung geimpft wird. Die Zellen im Körper übernehmen die Produktion des Antigens, wodurch ein Schutz gegen das Virus aufgebaut werden kann.
  • Name: mRNA-1273, Handelsname: Covid-19 Vaccine Moderna 6 Dosen in einer Flasche
  • Impfung: Zwei Impfungen im Abstand von vier bis sechs Wochen
  • Altersempfehlung: Ab 18 Jahre
  • Wirksamkeit: Der Impfstoff schützt laut neusten Daten des Herstellers zu 90 Prozent vor einer Covid-19-Erkrankung und zu 95 Prozent vor einem schweren Verlauf.
  • Nebenwirkungen: Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Schmerzen an der Injektionsstelle (83,7 Prozent), Kopfschmerzen (63 Prozent), Muskel- oder Gelenkschmerzen(59,6 Prozent), Schüttelfrost (43,4 Prozent), Übelkeit oder Erbrechen (21,3 Prozent) und Fieber (14,8 Prozent). Wie auch bei Biontech/Pfizer trat auch bei Moderne bei 0,01 Prozent der geimpften Personen eine Lähmung des Gesichtsnervs während der Phase-III-Studie auf. 0,4 Prozent zeigten allergische Reaktionen. Es ist aber noch unklar, ob diese im Zusammenhang mit der Impfung stehen.
  • Schutz gegen Mutanten:Wie auch bei Biontech/Pfizer schätzt das RKI die Auswirkungen der B.1.1.7-Variante auf die Effektivität des Impfstoffes als gering bis mäßig ein.
  • Vorteil: Wie das Biontech-Vakzin ist auch der Impfstoff von Moderna leichter herzustellen als ein Vektorimpfstoff und lässt sich deshalb schneller an eine neue Mutation anpassen.
  • Kühlung:Bei normalen Kühlschranktemperaturen 30 Tage lang stabil. Der Impfstoff kann bis zu sechs Monate bei minus 20 Grad Celsius gelagert werden kann.

Augenblicklich (Stand Oktober 2022) verwenden wir Cominarty von Biontech Pfizer und Spikevax von Moderna.

Bei uns: alle Menschen über 12 Jahre!

Für fast alle Menschen sind die mRNA Impfstoffe hervorragend geeignet und bietet einen sehr guten Schutz nach sehr kurzer Zeit vor schweren Verläufen und sind gut verträglich.

Die Impfstoffe von Biotech und Moderna sind nun ab dem 12. Lebensjahr zugelassen (in anderer Dosis auch schon ab 5. Lj). Es gibt aber inzwischen eine generelle Impfempfehlung von der Stiko. Aufgrund der gering erhöhten NW von (harmlosen) Herzmuskelentzündungen nach Moderna Impfung bei jungen Männern / männlichen Jugendlichen werden diese bei uns nur mit dem Impfstoff von Biotech versorgt.

Wir impfen auch Kinder aus Risikofamilien, Kinder mit Lungen- oder Autoimmunerkrankungen.

Wir impfen nur mit Einwilligung der Eltern und des zu impfenden Jugendlichen Menschen zwischen 12 und 18 Jahren.

Absolut! Geimpfte Menschen haben eine kürzere und geringere Virusausscheidung im Falle einer Infektion, und sind damit für ältere oder immunsupprimierte Menschen weniger gefährlich.

Was ist ein mRNA Imfptoff?

  • Die Erbinformation ist in uns auf der DNA gespeichert – will eine Zelle einen Eiweißstoff herstellen, wird die DNA mit Hilfe von Enzymen abgelesen und übersetzt. Es entsteht dann ein „Negativ“ – quasi ein „Gipsabdruck“ – der DNA, der für die Zelle als „Bauplan“ für einen Eiweißstoff dient. Hieraus kann die Zelle dann wichtige Eiweißstoffe herstellen: Proteine.
  • Mit einem mRNA Impfstoff wird der Bauplan eines Teils der „Oberflächenstacheln“ („spike Protein“) verimpft. In uns wird dann aus dem Bauplan ein Teil der „Oberflächenstacheln“ des Virus hergestellt – körpereigene Abwehrzellen erkennen dies sofort als „fremd“ und stellen Antikörper gegen diese Oberflächenstacheln her. Damit kann der Körper mit seinen Abwehrzellen dann in der Folge das Virus erkennen, da er ja Antikörper gegen dessen Oberflächenstacheln gebildet hat. Diese Antikörper docken an die echten „Oberflächenstacheln“ des Virus an, was Abwehr Killerzellen auffordert, das Virus zu zerstören. Fertig.
  • Damit ist klar: Es werden keine Viren hergestellt, sondern nur kleine Teile der „Oberflächenstacheln“. Daher keine Virusinfektion durch die Impfung möglich
  • mRNA kann nicht in DNA umgeschrieben werden. Das macht biologisch überhaupt keinen Sinn. Es gibt keine „Einschleusung der mRNA“ in die DNA. Wer das behauptet, lügt. Das ist einfach Blödsinn und falsch.

 

Warum ging die Entwicklung so schnell?

  • Man konnte sich Forschungsdaten zu SARS CoV 1 und MERS Viren von 2002/2003 zu Nutze machen. Basisforschung war schon gemacht. Es war klar welches Antigen das Beste ist (spike), damit war das Ziel bereits von Anfang an klar.
  • Man hat sich eine neue schnelle Technik zu nutze gemacht (mRNA Technik)
  • Phase 2 und 3 Studien wurden überlappend durchgeführt, es wurde nicht erst gewartet bis Phase 2 durch ist, um mit 3 zu beginnen. (Phase 1: Immunogenität: AK ja oder nein. Phase 2: Verträglich? Welche Dosis ist die beste? Phase 3: Viele Studienteilnehmer einschließen um Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit zu beweisen. Phase 4: Wie lange bestehen die AK?)
  • Enge wissenschaftliche Beratung und Begleitung der politischen und gesundheitspolitischen Entscheidungsträger/Behörden
  • Genug Geld da weltweites Problem
  • Rolling Review: Während die Studien laufen, wird bereits bewertet. Es wurde nicht erst gewartet, bis eine Studienphase beendet ist.
  • Sehr schneller Einschluss von Pat möglich, da Unmengen Pat infiziert sind.

 

Was ist gibt es für Schäden oder NW?

  • Wenn NW dann innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung: Schulter schmerzt. Müdigkeit, Schüttelfrost. Dies ist eine „normale“ Reaktion auf eine Impfung da es die Aktivierung des Immunsystems anzeigt.

 

Wieviel Studienteilnehmer gab es:

  • Biontech: 44000 Menschen, Moderna ca. 30000 Menschen
  • Studien wurden nie unterbrochen. Keine schweren NW.

 

Was ist mit Frühschäden?

  • Es finden Massenimpfungen statt, bedeutet: in kurzer Zeit sind weltweit Millionen von Menschen geimpft worden – dann müssten auch sehr seltene NW bereits jetzt auffallen.
  • Studie: Anaphylaxie Rate: 1,89 Mio Impfungen gab es 175 Zwischenfälle – davon sind 21 echte Anaphylaxie (11:1.000.000), davon bei allen Patienten 17 mit allergischen Reaktionen, 7 der 21 hatten eine Anaphylaxie – im Schnitt 13 min nach Impfung. Keine fatalen Verläufe. Extrem seltene NW – die im Übrigen bei allen Impfungen auftreten.

 

Was ist mit Langzeitschäden?

  • Es sind bis heute bei KEINER Impfung Langzeitschäden bekannt. Vielmehr werden frühe NW erst spät entdeckt. Beispiel Narkolepsie nach Pandemix, Reaktion auf das „Adjuvans“ des Impfstoffs denkbar. Hier auch kein echter „Spätschaden“, sondern früh auftretende NW, die aber aufgrund der relativ geringen Impfrate erst nach 1-2 Jahren mit der Impfung in Zusammenhang gebracht wurde. Bis heute nicht kausal bewiesen.

 

Was ist mit Autoimmunerkrankungen durch die Impfung?

  • Prinzipiell denkbar bei Menschen, die eine autoimmune Potenz haben, das gibt es aber auch bei allen anderen Impfungen. Nicht vergessen: COVID Erkrankung löst nicht selten Autoimmunprozesse aus, die das Krankheitsbild bestimmen!

 

Wie kommt die Aussage „95% Wirksamkeit“ zu Stande?

  • Studie: Zwei Gruppen – eine mit Impfung, eine mit Placebo – „doppelblind“ – dann erfolgt regelmäßig ein PCR Test auf SARS CoV2, es wird geschaut, wie viele Menschen trotz Impfung eine Infektion bekamen. So entsteht der Wert. Vergleich: Infuenza Impfung hat ca. 70% aufgrund des „Antigenshifts“ des Infuenzavirus

Nein!

Gegen Grippe impfen ist trotzdem auf jeden Fall sinnvoll. Auch in der Saison 2022/2023.

Wie blöd wäre es, eine Influenza und auch eine Coronainfektion parallel zu bekommen? Besser nicht.

Offenbar helfen Masken sehr gut gegen die Infektion mit dem Influenza Virus. In HH wurden 2021/2022 wieder sehr wenig bestätigte Influenzafälle festgestellt.

Grundsätzlich gilt eine FFP2 Masken Pflicht in der Praxis (Hamburger Infektionsschutzverordnung). Menschen ohne eine derartige Maske dürfen die Praxis nicht betreten. Insbesondere sind Masken mit einem Außenventil nicht erlaubt.

Wir haben in Stoßzeiten einen sehr freundlichen Sicherheitsmitarbeiter, der sehr genau darauf achtet, dass niemand mit Symptomen, die zu einer Coronainfektion passen könnten, die Praxis betritt. Zudem überwacht und regelt er die Lüftungsmaßnahmen im Wartezimmer! Wir versuchen so, das Risiko für Sie und uns zu minimieren.

Sollten Sie einen Infekt haben, kommen Sie bitte NICHT ohne negativen Schnelltest in die Praxis. Dieser ist mitzubringen. Wir führen KEINE Schnelltests durch.

Alle Kontaktflächen werden regelmäßig und mehrfach am Tag desinfiziert.

Im Wartezimmer wird alle 20 min. gelüftet, zudem sorgt ein  modernes Phillips Luftreinigungsgerät für gutes Klima.

Alle MFA und Ärzte tragen FFP 2 Masken (leicht zu erkennen an dem tollen Abdruck im Gesicht…)

Die Ärzte machen phasenweise Homeoffice, um dem vermehrten Papierkram und die vielen Telefonate zu erledigen – und reduzieren damit auch das eigene Infektionsrisiko.

Eine kurze Sicherheit, nicht infektiös zu sein. Quasi eine „Momentaufnahme“, die Gewissheit 8-16 Stunden niemanden anstecken zu können.

Spätestens am nächsten Tag ist der Test wertlos. Sollten Sie mit Infekt in die Praxis kommen, verlangen wir von Ihnen einen tagesaktuellen Schnelltest.

Das ist eine sinnvolle Möglichkeit, zum Beispiel Angehörige im Krankenhaus gefahrlos besuchen zu können. Oder Omi im Pflegeheim. Oder für dringende Behördentermine…

Es gibt in Rahlstedt derzeit zwei Testzentren:

beim RHTC

bei Budni an der B75

Die Tests sind nicht mehr kostenfrei, sie müssen sich bitte zuvor online anmelden.

Wir machen keine qualifizierten Schnelltests mehr und auch keine täglichen PCR Testungen.

 

Dummerweise vor allem schon bevor man weiß, dass man krank wird. Ca. 1-2- Tage vorher. Das machen einige Viren so. So kann sich das Virus vermehren, wenn der Wirt noch ahnungslos durchs Leben rennt und andere ansteckt. Total clever aus Sicht des Virus.

Dann so ca. 7 Tage. Danach kann man noch Virusbestandteile im Abstrich nachweisen, diese „Virusbruchstücke“ können aber kaum noch andere Zellen infizieren.

Sind Sie mehrfach geimpft – am besten mindestens dreifach  – ist man deutlich kürzer ansteckend: irgenwo zwischen 3 bis maximal 5 Tage. Daher beträgt die Quarantänezeit auch nur noch 5 Tage.

 

Nein, nicht mehr. PCR Tests sind nur noch in Einzelfällen nötig und sinnvoll. Dies entscheiden ausschließlich die Ärzte.

Wenn Sie den Verdacht auf eine Coroanvirusinfektion haben kommen Sie bitte nicht in die Praxis, sondern buchen online einen Termin in einem der offiziellen Testzentren.

Wir wollen noch immer nicht zwingend nötige Kontakte reduzieren.

Wir benötigen aber Ihre Versichertenkarte wieder.  Wenn sie Überweisungen, Rezepte oder Verordnungen häuslicher Krankenpflege benötigen, dann fordern Sie diese bitte auf dem Anrufbeantworter der Rezept-Hotline (Tel. 040 6697 7873) oder per Mail über anmeldung@praxis-rahlstedt.de an. Schicken sie bitte die KK Karte in die Praxis, legen einen frankierten Rückumschlag bei, oder werfen alles in unseren Briefkasten.

Wenn sie die KK Karte mit der Post und RÜCKUMSCHLAG in die Praxis schicken:

Wichtig: Spätestens 48 Stunden später werden dann ihre Unterlagen per Post oder per Fax verschickt. Sie brauchen dann nicht zum Abholen in die Praxis kommen.

Beispiel: Im optimalen Fall ist Ihre Karte bei uns schon eingelesen. Sie schicken Sie uns eine Mail über das benötigte Rezept, verraten uns, an welche der im Zentrum Rahlstedts liegenden Apotheken das Rezept gefaxt werden soll, und dann können Sie am übernächsten Tag ihr Medikament direkt dort in der Apotheke abholen. Der Weg in unsere Praxis ist nicht notwendig. Aus organisatorischen Gründen können wir die Rezepte nur an die Apotheken im direkten Zentrum Rahlstedts senden.

Befundbesprechung erfolgter fachärztlicher Untersuchungen oder Laborwertbesprechungen finden am Telefon oder per Mail statt. Auch dies ist kein dringender Grund in die Praxis zu kommen. Sollten Sie sich ernsthaft krank fühlen, aus dem Krankenhaus entlassen worden sein, Bauchschmerzen oder hohes Fieber haben, dann rufen Sie bitte zuerst in der Praxis an oder schreiben eine Mail, wir terminieren Sie dann schnellstmöglich.

Eine aktuelle Studie der University College in London (UCL) zeigt: Es gibt bestimmte Symptome, die 80 Prozent der Patienten aufweisen, die sich mit Corona infiziert haben:

Brustschmerzen: 87,1 Prozent
Atembeschwerden: 85,3 Prozent
Kopfschmerzen: 84 Prozent
Muskelschmerzen: 83,5 Prozent
Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns 80,4 Prozent
Schweißausbrüche: 67,2 Prozent
Bauchschmerzen: 74,6 Prozent
Husten: 72,7 Prozent
Fieber: 72,4 Prozent
Halsschmerzen: 69,6 Prozent

Melden Sie sich also bitte per Mail oder per Telefon, wenn sie derartige Symptome haben. Kommen Sie NICHT unaufgefordert in die Praxis.

Ohne Ihre Versicherungskarte können wir keinerlei Leistungen für sie erbringen – keine Untersuchung, kein Rezept, keine Überweisung. Bitte haben sie dafür Verständnis.

AUSNAHME:

Während der CORONA PANDEMIE! Dann machen wir fast alles auch ohne Versichertenkarte.

Ansonsten ist die einzige Ausnahme ist ein akut lebensbedrohlicher Notfall.

Aktuelles zu Corona

  • NDR-Visite: Long Covid – Herzschäden nach Corona-Erkrankungen
    In der letzten Visite-Sendung vom 22.11.2022 gab Herr Kurzbach ein Interview u.a. zum Thema Vorhoflimmern und Long-Covid: Nach einer Infektion mit dem Coronavirus können Symptome wie Herzrasen oder ein Druck auf der Brust Angst machen. Oft sind sie vorübergehend. Bestimmte Beschwerden sollte man jedoch ärztlich […]
  • WICHTIG! Schnelltest bei Infekt!!!
    Liebe Patienten, Sollten Sie einen Erkältungsinfekt haben, können wir Sie  –  auch wenn sie geimpft sind –  nur mit negativen Schnelltest in die Praxis lassen. Bitte bringen Sie diesen mit. Wir wissen, dass Sie die Kosten selber tragen müssen. Leider ist diese Maßnahme erforderlich, da […]

Welche Risikogruppen gibt es?

Eine sehr guten Übersicht über die Risikogruppen finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Eine genauere Aufgliederung der Risikogruppen nach dem Stufenplan (Stufenplan der STIKO) finden Sie auf der Website des RKI.

Quelle: Website der Bundesregierung (Bundesbildstelle)

Was sagen die Patienten?

Danke für Ihre Klarheit

ich wollte nur einmal danken für die klare und deutliche Kommunikation auf der Website, zum Beispiel zu der Verimpfung von Astra Zeneca oder Biontech. Es ist sehr schön, ab und zu auch mal deutliche Worte zu lesen, und dann auch noch zu sehen, dass Sie darüber hinaus noch auf weitere Informationsquellen hinweisen. Ich bin es leid, Scheindiskussionen zu führen, ich bin gesellschaftlichen Egoismus leid, Wissenschaftsfeindlichkeit und Vordrängelmentalität ebenso. Da ist Ihre klare Kante einfach sehr, sehr wohltuend und bewundernswert. Vielen Dank hierfür, aber vor allem natürlich für Ihre tägliche Arbeit in sicherlich sehr herausfordernden Umständen.

Herzliche Grüße
Anna-Lena Maier

Gestrige Impfung mit AstraZeneca

Hallo ihr Lieben, zuerst einmal ein fettes Kompliment an Euch Alle. Wie ihr das meistert ist unglaublich! Große Hochachtung. Ich habe die Impfung ohne Probleme vertragen. Die Nacht herrlich durchgepennt und nur einen ganz leichten Schmerz an der Einstichstelle. Ihr könnt das ruhig posten oder verwenden, ich möchte Anderen, welche Bedenken wegen Astra haben ein wenig die Angst nehmen. Leute lasst euch impfen!

Ganz liebe Grüße,
Wolfram Scherner