Aufgrund der Impfstoffknappheit und des gleichzeitig dringenden Bedarfs, die Pandemie zurück zu drängen und die Bevölkerung durchzuimpfen ergibt sich jetzt eine einfache Regelung:

Alle Menschen unter 60 Jahre bekommen Biontech, alle Menschen mit einem Lebensalter über 60 Jahre bekommen AstraZeneca. Das ist nicht verhandelbar. Einzelausnahmen entscheiden die Ärzte.

Ersparen Sie uns bitte Diskussionen. Das ist für alle nur Ressourcenverschwendung. Im Impfzentrum wird das die gleiche Regelung geben. Weitere Informationen für Fragen zum Thema impfen demnächst finden Sie unten. Auch wird in den nächsten Tagen Buchungskalender online gehen

HIER bitte 60 min Zeit nehmen und Prof.Dr. Klaus Cichutek, dem Leiter des Paul Ehrlich Instituts, gut zuhören. Er liefert sehr viele gut Argumente für die oben genannte altersabhängige Zuteilung der Impfstoffe. 

Oder nochmal zurückspulen

und HIER dem Podcast von Prof. Christian Drosten zuhören, aufgenommen Mitte Februar 2021 zum gleichen  Thema.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und hören das an. Nur so sind sie objektiv informiert.

Bis auf zwei Ausnahmen ist übrigens das ganze Praxisteam mit AstraZeneca geimpft und wie sie sehen: wohlauf.

 

BITTE LASSEN SIE SICH IMPFEN.

WAS DIE ERKRANKUNG ZUR FOLGE HABEN KANN, SEHEN SIE HIER.

Eine Serie über die Charité-Intensivstation. Kein Ort wo man sein will…

 

Was ist ein mRNA Imfptoff?

  • Die Erbinformation ist in uns auf der DNA gespeichert – will eine Zelle einen Eiweißstoff herstellen, wird die DNA mit Hilfe von Enzymen abgelesen und übersetzt. Es entsteht dann ein „Negativ“ – quasi ein „Gipsabdruck“ – der DNA, der für die Zelle als „Bauplan“ für einen Eiweißstoff dient. Hieraus kann die Zelle dann wichtige Eiweißstoffe herstellen: Proteine.
  • Mit einem mRNA Impfstoff wird der Bauplan eines Teils der „Oberflächenstacheln“ („spike Protein“) verimpft. In uns wird dann aus dem Bauplan ein Teil der „Oberflächenstacheln“ des Virus hergestellt – körpereigene Abwehrzellen erkennen dies sofort als „fremd“ und stellen Antikörper gegen diese Oberflächenstacheln her. Damit kann der Körper mit seinen Abwehrzellen dann in der Folge das Virus erkennen, da er ja Antikörper gegen dessen Oberflächenstacheln gebildet hat. Diese Antikörper docken an die echten „Oberflächenstacheln“ des Virus an, was Abwehr Killerzellen auffordert, das Virus zu zerstören. Fertig.
  • Damit ist klar: Es werden keine Viren hergestellt, sondern nur kleine Teile der „Oberflächenstacheln“. Daher keine Virusinfektion durch die Impfung möglich
  • mRNA kann nicht in DNA umgeschrieben werden. Das macht biologisch überhaupt keinen Sinn. Es gibt keine „Einschleusung der mRNA“ in die DNA. Wer das behauptet, lügt. Das ist einfach Blödsinn und falsch.

 

Warum ging die Entwicklung so schnell?

  • Man konnte sich Forschungsdaten zu SARS CoV 1 und MERS Viren von 2002/2003 zu Nutze machen. Basisforschung war schon gemacht. Es war klar welches Antigen das Beste ist (spike), damit war das Ziel bereits von Anfang an klar.
  • Man hat sich eine neue schnelle Technik zu nutze gemacht (mRNA Technik)
  • Phase 2 und 3 Studien wurden überlappend durchgeführt, es wurde nicht erst gewartet bis Phase 2 durch ist, um mit 3 zu beginnen. (Phase 1: Immunogenität: AK ja oder nein. Phase 2: Verträglich? Welche Dosis ist die beste? Phase 3: Viele Studienteilnehmer einschließen um Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit zu beweisen. Phase 4: Wie lange bestehen die AK?)
  • Enge wissenschaftliche Beratung und Begleitung der politischen und gesundheitspolitischen Entscheidungsträger/Behörden
  • Genug Geld da weltweites Problem
  • Rolling Review: Während die Studien laufen, wird bereits bewertet. Es wurde nicht erst gewartet, bis eine Studienphase beendet ist.
  • Sehr schneller Einschluss von Pat möglich, da Unmengen Pat infiziert sind.

 

Was ist gibt es für Schäden oder NW?

  • Wenn NW dann innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung: Schulter schmerzt. Müdigkeit, Schüttelfrost. Dies ist eine „normale“ Reaktion auf eine Impfung da es die Aktivierung des Immunsystems anzeigt.

 

Wieviel Studienteilnehmer gab es:

  • Biontech: 44000 Menschen, Moderna ca. 30000 Menschen
  • Studien wurden nie unterbrochen. Keine schweren NW.

 

Was ist mit Frühschäden?

  • Es finden Massenimpfungen statt, bedeutet: in kurzer Zeit sind weltweit Millionen von Menschen geimpft worden – dann müssten auch sehr seltene NW bereits jetzt auffallen.
  • Studie: Anaphylaxie Rate: 1,89 Mio Impfungen gab es 175 Zwischenfälle – davon sind 21 echte Anaphylaxie (11:1.000.000), davon bei allen Patienten 17 mit allergischen Reaktionen, 7 der 21 hatten eine Anaphylaxie – im Schnitt 13 min nach Impfung. Keine fatalen Verläufe. Extrem seltene NW – die im Übrigen bei allen Impfungen auftreten.

 

Was ist mit Langzeitschäden?

  • Es sind bis heute bei KEINER Impfung Langzeitschäden bekannt. Vielmehr werden frühe NW erst spät entdeckt. Beispiel Narkolepsie nach Pandemix, Reaktion auf das „Adjuvans“ des Impfstoffs denkbar. Hier auch kein echter „Spätschaden“, sondern früh auftretende NW, die aber aufgrund der relativ geringen Impfrate erst nach 1-2 Jahren mit der Impfung in Zusammenhang gebracht wurde. Bis heute nicht kausal bewiesen.

 

Was ist mit Autoimmunerkrankungen durch die Impfung?

  • Prinzipiell denkbar bei Menschen, die eine autoimmune Potenz haben, das gibt es aber auch bei allen anderen Impfungen. Nicht vergessen: COVID Erkrankung löst nicht selten Autoimmunprozesse aus, die das Krankheitsbild bestimmen!

 

Wie kommt die Aussage „95% Wirksamkeit“ zu Stande?

  • Studie: Zwei Gruppen – eine mit Impfung, eine mit Placebo – „doppelblind“ – dann erfolgt regelmäßig ein PCR Test auf SARS CoV2, es wird geschaut, wie viele Menschen trotz Impfung eine Infektion bekamen. So entsteht der Wert. Vergleich: Infuenza Impfung hat ca. 70% aufgrund des „Antigenshifts“ des Infuenzavirus

 

Kann ein Geimpfter das Virus asymptomatisch weitergeben?

  • Noch nicht klar. Unwahrscheinlich aber prinzipiell denkbar. Studien laufen.

Bitte melden Sie sich baldmöglichst an, sofern Sie oder ihre Eltern oder Großeltern zur ersten Gruppe der zu Impfenden Menschen gehören. Wer ist das?

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Einen Termin könne Sie hier buchen!

 

  1. Priorität
  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

2. Priorität

  • Personen im Alter von 70 Jahren und älter
  • Personen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht: Das sind Menschen mit Trisomie 21, Personen mit Demenz oder einer geistigen Behinderung sowie Personen nach Organtransplantationen
  • Eine enge Kontaktperson von Pflegebedürftigen aus Stufe 1 sowie von Schwangeren
  • Personen, die Menschen mit geistiger Behinderung regelmäßig stationär oder ambulant behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen arbeiten und ein hohes oder erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus haben. Da sind insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei und Ordnungskräfte, die vor allem bei Demonstrationen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur arbeiten
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

3. Priorität

  • Personen im Alter von 60 Jahren und älter
  • Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Das sind Personen mit:
  • Adipositas (Body-Mass-Index über 30)
  • chronischer Nierenerkrankung,
  • chronischer Lebererkrankung,
  • Immundefizienz oder HIV-Infektion,
  • Diabetes mellitus,
  • Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension,
  • zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex,
  • Krebserkrankungen
  • COPD oder Asthma bronchiale
  • Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen
  • Personen in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen, insbesondere in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks und in der Justiz
  • Personen in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Personen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Infektionsrisiko, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Gar nicht so einfach zu beantworten.

Folgendes ist klar: In Deutschland gehören mindestens 21,9 Mio Menschen zu den Risikogruppen. Deswegen ist übrigens die manchmal geäußerte Idee  „…vor allem die Risikogruppen zu schützen…“ ziemlich sinnfrei – denn wenn mehr als jeder vierte zu einer Risikogruppe gehört, ist das schlicht nicht möglich.

Hier eine Aufstellung der amerikanischen CDC für Menschen mit einer hohen Evidenz für einen schweren Verlauf von COVID –  vermutlich werden sich die deutschen Richtlinien daran anlehnen:

  • Menschen mit einer bestehenden Krebserkrankung
  • Menschen mit einer chronischen Niereninsuffizienz /Dialyse
  • Menschen mit einer COPD
  • Menschen mit KHK
  • Menschen mit einer Cardiomyopathie
  • Menschen mit einem BMI > 30
  • langjährige starke Raucher
  • Menschen nach einer Organtransplantation
  • Menschen mit einem Diabetes mellitus Typ 2b
  • Schwangere vor allem über 35 Jahren.

 

Leider nein. So einfach wird es nicht.

Inzwischen gibt es eine klare Priorisierung, wer wann unter welchen Voraussetzungen und bei welchen Erkrankungen geimpft wird. Dies wurde von einer Arbeitsgruppe aus STIKO (Ständiger Impfkommision), Ethikrat und Gesundheitsbehörden erstellt.

Wichtig:

Sie können NICHTS dazu beitragen, schneller geimpft zu werden.

Wir führen keine Liste, stellen keine Atteste aus, rufen für Sie auch nicht die Krankenkasse an, und übrigens auch nicht den Bundesgesundheitsminister.

Nein!

Gegen Grippe impfen ist trotzdem auf jeden Fall sinnvoll. Auch in der Saison 2021/2022.

Wie blöd wäre es, eine Influenza und auch eine Coronainfektion parallel zu bekommen? Besser nicht.

Offenbar helfen Masken sehr gut gegen die Infektion mit dem Influenza Virus. In HH wurden 2020/2021 so wenig bestätigte Influenzafälle wie noch nie festgestellt.

Wir haben einen sehr freundlichen Sicherheitsmitarbeiter, der sehr genau darauf achtet, dass niemand mit Symptomen, die zu einer Coronainfektion passen könnten, die Praxis betritt. Zudem überwacht und regelt er die Lüftungsmaßnahmen im Wartezimmer! Wir versuchen so, das Risiko für Sie und uns zu minimieren. Bitte seien sie freundlich zu Herrn Behrensmeyer, er ist es auch zu Ihnen!

Es betreten keine Patienten zum Coronatest die Praxis – die Test finden außerhalb der Praxis statt.

Alle Kontaktflächen werden regelmäßig und mehrfach am Tag desinfiziert.

Im Wartezimmer wird alle 20 min. gelüftet, zudem sorgt ein  modernes Phillips Luftreinigungsgerät für gutes Klima.

Alle MFA und Ärzte tragen FFP 2 Masken (leicht zu erkennen an dem tollen Abdruck im Gesicht…)

Die Ärzte machen phasenweise Homeoffice, um dem vermehrten Papierkram und die vielen Telefonate zu erledigen – und reduzieren damit auch das eigene Infektionsrisiko.