Corona-Tagebuch – muss das sein?

Wir möchten Sie mit ins Boot holen, dieses blöde Virus so gut es geht zu kontrollieren, und da können Sie täglich mitmachen. Keiner will einen zweiten Lockdown, keiner will überfüllte Intensivstationen.

Inzwischen ist klar, das die Einzelfallverfolgung von infizierten Menschen nicht mehr ausreicht. Die Infizierten kommen aus sogenannten „Clustern“ – also Orten oder Gruppen oder Situationen, bei denen viele eventuell auch asymptomatische Infizierte Menschen aufeinandertreffen. Was kann das sein?

Hier einige Bespiele: Private Feiern (bitte grundsätzlich unterlassen!!!), Omis Geburtstag, Hochzeiten, Trauerfeiern
berufliche Meetings in geschlossenen Räumen, z.B. Vorlesungen, Kongresse, Fortbildungen, Gottesdienste, Sporttraining in Gebäuden (z.B. Tanzen, Ballsportarten, Kampfsport, Fitness, Krafttraining, quasi alles was drinnen stattfindet), Situationen in denen man mit zu vielen Menschen zu eng zusammen war (z.B. Bus/Bahn/Hotelhalle/Supermarktschlange) – prüfen sie Ihr Gefühl, ob sie sich „unwohl“ fühlen wie es irgendwie zu eng ist.
Also: Wir bitten Sie, sich JEDEN TAG abends kurz 30 Sekunden Zeit zu nehmen, um sich im Smartphone, im Kalender, auf einem Zettel eine Notiz zu machen, ob sie am abgelaufenen Tag in einer sollen Situation waren. Wenn ja kurze Notiz (wie z.B. 15.00 Uhr Meeting mit ca. 25 Menschen im Seminarraum).

Warum? Falls Sie selbst positiv auf das Coronavirus getestet werden sollten, ist die eigene Infektion nicht selten über eine Woche zurück, und man weiß nicht mehr, wo man wann mit wem war. Im geschilderten Bespiel (selber positiv getestet und auf einem Meeting gewesen) müssten dann ALLE Teilnehmer diese Meetings SOFORT in Quarantäne – das Warten auf etwaige Testung aller Teilnehmer dauert viel zu lange). Denn andernfalls „köchelt das Cluster“ weiter!

Also: Wir sind nicht handlungsunfähig! Das macht es etwas einfacher mit dem Virus zu Leben.

Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften, Tagebuch!